Der weibliche Zyklus ist so faszinierend wie Wunder zugleich. Er spiegelt sich in vier Phasen wieder, die wir auch sonst in der Natur wiederfinden. Die vier Jahreszeiten (Winter, Frühling, Sommer, Herbst), vier Tageszeiten (Morgen, Mittag, Abend, Nacht), Die Mondphasen.
Der Zyklus besteht aus der Menstruationshase, der Follikelphase, der Ovulation und der Luthealphase.

 

1. Zyklusphase Menstruationsphase:

  • Beginn 1 Tag der Blutung – zum Ende der Blutung
  • Deine Gebärmutterschleimhaut löst sich durch den Abfall der Hormone ab und wird ausgeblutet. Alles steht in dieser Zeit auf Reinigung.
  • Deine Basaltemperatur Fällt ab
  • Dein Muttermund liegt während dieser Phase tiefer in die Scheide.

Ernährungs- und Verhaltenstipps:

  • Iss viel frisches Gemüse, und Dinge die dein Blut stützen wie Fleischbrühe, Rote Beete, Karotten, Gojibeeren. Verzichte weitestgehend auf Schokolade und Weißmehlprodukte.
    Besonders wenn du unter Krämpfen leidest kann dir Magnesium und Frauenmanteltee Erleichterung schaffen.
  • Du kannst diese Zeit zur Ruhe und inneren Einkehr nutzen. Denn jetzt ist deine Intuition am besten und dein Körper braucht die Kraft für sich selbst.
  • TCM TIPP: Für eine schmerzfreie Periode halte dich warm, iss keine kalten Nahrungsmittel, gehe nicht ins kalte Wasser und laufe nicht barfuß auf kaltem Boden.

2. Zyklusphase die Follikelphase:

  • Ender der Periode bis zum Eisprung
  • In dieser Zeit ist alles auf Neubildung eingestellt. Die Gebärmutterschleimhaut wird durch den Anstieg des Östrogens aufgebaut und die Follikel reifen heran.
  • Deine Basaltemperatur hält sich auf einem tiefen Niveau
  • Dein Gebärmutterhals liegt wieder etwas höher
  • Besonders Frauen mit einer starken Periode fühlen sich in dieser Phase noch etwas erschöpft oder haben Eisenmangelkopfschmerzen. Für die meisten Frauen ist dies jedoch die Phase im Zyklus wo sie sich energiegeladen und voller Tatendrang fühlen.

Ernährungs- und Verhaltenstipps:

  • Besonders wenn du eine sehr starke Blutung hast, und nach der Periode unter Erschöpfung, Kopfschmerzen oder Kurzatmigkeit leidest, tut dir in dieser Phase alles gut, was dein Blut nährt und den Eisenhaushalt stützt.
    Hierzu gehört vor Allem die Brennnessel als Tee, Tinktur, im Salat oder Smoothie. Aber auch Melasse enthält viele gute Nährstoffe, besonders Eisen.
  1. Zyklusphase Ovulation/Eisprung
  • In der Zeit kurz vor dem Eisprung steigt das Östrogen auf sein höchstes Niveau im Zyklus. Dadurch verflüssigt sich dein Zervixschleim und wird durchsichtig/klar und spinnbar.
  • Bei einem Teil der Frauen fällt die Basaltemperatur in dieser Zeit nochmal kurz etwas ab, bevor sie dann nach dem Eisprung mindestens 0,2 Grad ansteigt.
  • Dein Muttermund liegt jetzt deutlich höher in der Scheide als während der Periode. Außerdem öffnet er sich etwas.
  • Die Ovualtionsphase ist für viele Frauen die Zeit in der sie sich am attraktivsten fühlen, gerne nach draußen gehen und sich verabreden. Auch der Mut ist in dieser Zeit besonders groß, wir werden risikofreudiger. Wenn also ein Gespräch mit deinem Chef ansteht, ist hier die beste Zeit dafür.
  1. Zyklusphase die Luthealphase
  • Die Luthealphase geht vom Eisprung bis zum Beginn der nächsten Periode.
  • Nach dem Eisprung wird aus dem Gelbkörper Progesteron gebildet. Progesteron lockert die Gebärmutterschleimhaut auf um die Einnistung zu erleichtern und macht generell entspannter und Stressresistent.
    Frauen die einen Progesteronmangel haben fühlen sich in der Luthealphase häufig nicht so stressresistent und sind schnell genervt. Generell fängt hier wieder die Phase des Zurückziehens an.

Ernährung:

  • Viele Frauen haben besonders in dieser Zeit Gelüste auf Süßes.
    Manchmal hilft es deinen Mineralhaushalt aufzufüllen, besonders mit Magnesium und Vitamin B6. Magnesium hilft dir zu entspannen und Vitamin B6 brauchst du zur Bildung von ausreichend Progesteron.Besonders viel Magnesium ist in Maranth, Cashews, Chiasamen, Leinsamen und Kürbiskernen enthalten.
    Vitamin B6 reich sind Vollkornprodukte, Kohlgemüse wie Brokkoli und Rosenkohl sowie Walnüsse. Wenn es irgendwie geht, achte schon in der Zeit vor der Periode auf gesunde und Zuckerfreie Ernährung. Denn eine schlechte Ernährung mit viel Zucker verstärkt häufig Periodenschmerzen.

Hypomenorrhoe – schwache Regelblutung

Die zu schwache Regelblutung bedeutet, dass man pro Blutung weniger als 25ml Blut verliert oder weniger als 2 Tampons und Binden pro Tag braucht. Auch eine verkürzte Regelblutung (weniger al 1-2 Tage) zählt hier dazu.

Ursachen für eine schwache Regelblutung können sein:
(Ursachen aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin findest Du hier)

  • Hormonelle Störungen_
    Östrogenmangel führt dazu, dass sich nur wenig Gebärmutterschleimhaut aufbauen kann und somit die Blutung entsprechend schwach ausfällt, weil nur wenig Schleimhaut abgestoßen werden muss. Dies kann z.B. zu Beginn der Wechseljahre der Fall sein, oder auch nach Absetzen der Pille.
  • Starkes Untergewicht
  • Starkes Übergewicht
  • Entzündliche Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut
  • Operative Eingriffe wie z.B. eine Ausschabung.
  • Blutmangel

Warum solltest Du den Fluss deines Blutes anregen wollen?

Wenn Du z.B. schwanger werden möchtest, ist es wichtig, dass deine Gebärmutterschleimhaut sich dick genug aufbaut, damit das Ei sich einnisten kann.
Außerdem gilt, zumindest in der Naturheilkunde, die Menstruation auch als Reinigung für den Körper.

Teerezept für eine zu schwache Regelblutung:

  • Frauenmantelkraut 2 Teile (Zyklus und Blutungsregulierend)
  • Rosmarinblätter 1,5 Teile (wärmt und fördert die Blutung)
  • Zimtrinde 2 Teile (wärmt und bewegt)
  • Johanniskraut 2 Teile (Stimmungsaufhellend, Hormonregulierend) !Johanniskraut kann die Wirkung der Pille beeinflussen.

Zwei gehäufte Teelöffel Pro Tasse mit 150ml kochendem Wasser übergießen und zugedeckt ca. 15 Minuten ziehen lassen.
2-3 Tassen am Tag über den gesamten Zyklus trinken.

Wenn Du zu Trockenheit und Hitze neigst solltest Du die Zimtrinde weglassen, denn Zimtrinde ist von seiner Wirkung her sehr warm.

Hypermenorrhoe

Beinahe jede 5. Frau leidet an einer zu starken Regelblutung

Als zu starke Regelblutung gilt wenn:

  • mehr als 80ml Blut verloren wird
  • mehr als 5-8 Binden und Tampons über den Tag gebraucht werden
  • Du nachts aufstehen musst um die Binden zu wechseln

 

In vielen Fällen liegen keine organischen Ursachen dafür vor. Betroffen sind vor allem meist junge Frauen.

Organische Ursachen für eine zu starke Regelblutung können sein:
-> hormonelle Ungleichgewichte
-> gutartige Wucherung der Gebärmuttermuskelschicht (Myom)
-> Entzündung der Gebärmutterschleimhaut
-> Polypen
-> Störungen der Blutgerinnung

In jedem Fall sollte eine zu starke Regelblutung die über einen längeren Zeitraum besteht immer Gynäkologisch abgeklärt werden.

Du kannst in jedem Fall versuchen mit naturheilkundlichen Mitteln Linderung zu schaffen.
Auch besonders, weil eine dauerhaft starke Regelblutung zu Anämie und damit starker Erschöpfung und Abgeschlagenheit führen kann.

Teerezept für zu starke Regelblutung:

Schafgarbenkraut 3 Teile
Hirtentäschelkraut 3 Teile
Besenginsterkraut 2 Teile
Vogelknöterichkraut 1 Teil
Frauenmantelkraut 1 Teil

Zubereitung: Pro Tasse zwei gehäufte Teelöffel der Mischung mit 150ml kochendem Wasser übergießen und zugedeckt ca. 15 Minuten ziehen lassen.
Ab einer Woche  vor Beginn der Menstruation getrunken 2-3 Tassen pro Tag trinken.

Schmerzhafte Regelblutung und was ihr dagegen tun könnt


Dysmenorrhoe die schmerzhafte Regelblutung gehört zu den häufigsten Zyklusproblemen unter denen Frauen leiden.

Die schmerzhaften Krämpfe sind teilweise begleitet von Kopfschmerzen,  Übelkeit, Durchfall bis hin zur Ohnmacht. In vielen Fällen liegen keine organischen Erkrankungen als Ursachen dafür vor. Dennoch leiden die betroffenen Frauen sehr darunter.

 

Ursachen können sein:

Primäre Dysmenorrhoe:
(schmerzhafte Regelblutung seit Beginn der Menstruation (Menarche))

  • Hier liegen meist keine organischen Erkrankungen zugrunde
  • Lageanomalien der Gebärmutter
  • Fehlbildung der Gebärmutter
  • Psychische Faktoren

Sekundäre Dysmenorrhoe:
(im Laufe des Lebens erworbene schmerzhafte Regelblutung)

  • Endometriose
  • Eierstockszysten
  • Gebärmutterentzündungen
  • hormonelle Ungleichgewichte
  • Psychische Faktoren
  • mechanische Verhütungsmittel

Begünstigende Faktoren können sein:

  • Ungesunde Lebensweise
  • Stress
  • das Tragen von Tampons
  • Baden in kaltem Wasser während der Menstruation

 

Wie entstehen die Schmerzen?

Die Gebärmutter unterstützt das Abstoßen der Gebärmutterschleimhaut durch Kontraktionen die durch Prostaglandine (Prostaglandine sind lokale Gewebshormone und spielen eine Rolle bei der lokalen Schmerzvermittlung) gesteuert werden. Sind die Kontraktionen ungewöhnlich stark und länger als üblich, kann es zu einer Minderdurchblutung kommen, was zu einer schlechten Sauerstoffversorgung des Gewebes und zu Regelschmerzen führen kann.

 

TCM

In der chinesischen Medizin geht man davon aus, dass schmerzhafte Regelblutung durch Qi oder Blut Stagnation entsteht, aber auch übermäßige Kälte und ein Mangel an Blut, Yang oder Yin kann zu solchen Symptomen führen.

Qi Stagnation:
schmerzen schon ab einer Woche vor Beginn der Blutung, gespannte Brüste, Gereiztheit, Weinerlichkeit, zögerlicher Beginn der Blutung, Klumpen im Blut.

Blut Stagnation:
Intensiver, messerartiger Schmerz vor oder während der Regel, dunkle Blut mit großen Klumpen. Schmerz ist fixiert und wird nach dem Abgang der Klumpen besser.

Kälte Stagnation:
Besserung der Schmerzen durch Wärme, spärliches und hellrotes Regelblut, kleine, dunkle Klumpen, Schmerzen in den Lenden.

Qi und Blut Mangel:
dumpfer Schmerz gegen Ende der Blutung, Besserung der Schmerzen durch Druck, Müdigkeit, leichter Schwindel, weiche Stühle.

Yang Mangel:
Dumpfer Schmerz, blasses Blut, keine Klumpen, Besserung der Schmerzen durch Druck und Wärme, Kältegefühl, Depression

Yin Mangel:
Dumpfer Schmerz gegen Ende der Blutung, Erschöpfung, Rückenschmerzen, spärliche Blutung, Schwindel, unscharfes Sehen, Tinnitus.

 

Was Du dagegen tun kannst:

 

Tee-Rezept gegen Regelschmerzen
Johanniskraut
Scharfgarbenkraut
Melissenblätter
Frauenmantel
Kamillenblüten

Je einen Teil mit 150ml kochendem Wasser übergießen und 10-15 Min. ziehen lassen.
2-3x tägl. 1 Tasse Tee eine Woche vor Mens.

 

Heiße sieben:
3x am Tag 10 Tabletten Schüsslersalz Nr. 7 (Magnesium Phosphoricum D6) in warmem Wasser auflösen und in kleinen Schlucken trinken.
-> wirkt beruhigend und entspannend auf den Unterleib.

Kurkuma: (mehr über Kurkuma bei schmerzhafter Regelblutung erfährst im HIER)

Wärme:
Eine Wärmflasche oder ein Wärmepflaster auf den Unterbauch legen.
-> Wärme entspannt die Muskulatur und hilft damit gegen  die Krämpfe.

Kinesiotape:
Kinesiotape auf den Unterbauch und oder die Lendenwirbelsäule kleben (eine genaue Anleitung dazu bekommst Du in einem der nächsten Türchen von uns).

Bewegung:
Durch die Bewegung wird das Becken besser durchblutet und die Verkrampfungen (Qi Stagnation) können sich lösen.

 

 

Die angegebenen Tipps gegen Regelschmerzen sind allgemeine Empfehlungen und ersetzen keinesfalls eine Ärztliche Behandlung.

PMS – Die Tage vor den Tagen

Das sogenannte PMS (Prämenstruelles Syndrom)  betrifft drei von vier Frauen im Gebärfähigen Alter.

Die Beschwerden beginnen 10 bis 14 Tage vor der Periode und enden zwischen dem 1 und 4 Zyklustag.
Meist betrifft es Frauen zwischen 20 und 50 Jahren. Gekennzeichnet ist das PMS dadurch, dass unterschiedliche körperliche und ssychische Beschwerden, regelmäßig wiederkehrend zwischen dem Eisprung und der Menstruation auftreten.

Symptome:
Symptome können Sowohl Psychisch als auch Körperlich sein.

Körperliche Symptome:

  • Gespannte, schmerzhafte Brüste
  • Durchfall oder Verstopfung
  • Rückenschmerzen
  • Krämpfe im Unterleib
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Wassereinlagerungen im Gewebe

Psychische Symptome:

  • Weinerlichkeit
  • Gereiztheit
  • Unruhe
  • Ängstlichkeit bis hin zu Panikattacken
  • Antriebslosigkeit bis hin zu Depression

 

Ursache:

Ursache für PMS sind meist hormonelle Störungen.
In der Regel ist ein Ungleichgewicht von Östrogen, Progesteron und Prolaktin dafür verantwortlich.

In der zweiten Zyklushälfte ist das vorherrschende Hormon das Progesteron. Dieses wird nach dem Eisprung aus dem Gelbkörper gebildet.

Bei PMS ist das Progesteron meist im Mangel und es entsteht so eine relative Östrogendominanz.

D.h von dem Östrogen ist nicht wirklich zu viel vorhanden, sondern nur in Relation zu dem niedrigen Progesteron Spiegel.

 

Ursache für ein niedriges Progesteron gibt es viele. Z.B. durch eine Gelbkörperschwäche, erhöhtes Prolaktin (z.B. durch Stress), fehlende Eisprünge wie es z.B. zu Beginn der Wechseljahre oder durch die Einnahme der Pille der Fall sein kann. Aber auch durch Stress oder Cortisolmangel kann es zu einem Mangel an Progesteron kommen.

 

Basaltemperatur messen:
Eine Gelbkörperschwäche lässt sich auch ganz gut an der Temperaturkurve ablesen.

Entweder die Temperatur bleibt in der zweiten Zyklushälfte nicht konstant oben, oder sie steigt nur sehr langsam an. Eine Temperatur die gar nicht ansteigt in der zweiten Zyklushälfte weißt auf einen fehlenden Eisprung hin und damit auch auf eine gelbkörperschwäche, bzw. einen Progesteronmangel.

 

Was kannst Du selber dagegen tun?

Nährstoffe wie B-Vitamine sind besonders wichtig für die Hormonsynthese und sollten genügend vorhanden sein.

Achte auf ausreichend Bewegung, und eine gesunde Ernährung.

Zudem solltest Du darauf achten dass Du wenig Stress (kann Prolaktin erhöhen) hast wenn Du unter PMS leidest.

 

Frauenmanteltee zur Hormonregulation:

Viele Frauen mit PMS versuchen sich mit Mönchspfeffer zu helfen. Aber nicht alle vertragen ihn gut. Viel verträglicher und mindestens genauso wirksam ist der Frauenmanteltee.

Wenn Du eine wirklich tiefgreifende Wirkung erzielen möchtest, solltest Du ihn über einige Wochen als Kur zu dir nehmen.

Frauenmanteltee trägt zur Regulierung des Gelbkörpers bei.

Teerezept bei Unruhe und Nervosität:
Johanniskraut 2 Teile
Scharfgabenkraut 2 Teile
Hopfenzapfen 1 Teil
Frauenmantelkraut 2 Teile

Pro Tasse zwei gehäufte Teelöffel der Mischung mit 150ml  kochendem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen.

 

 

Die hier angegebenen allgemeinen Tipps ersetzten keine Behandlung beim Arzt oder Heilpraktiker.

Menstruation:

Die Regelbutung (Menstruation) ist eine periodisch wiederkehrende Blutung, die ca. alle 28 Tage auftritt. Sie dient dem Abbau der Gebärmutterschleimhaut, die sich für die Einnistung eines befruchteten Eis aufgebaut hat und wieder abgebaut und ausgeschwemmt wird, wenn keine Befruchtung stattgefunden hat.
Sie ist in der Regel dunkelrot und enthält Fetzen von Gebärmutterschleimhaut und Sekrete.

Abbruchblutung:

Die Regelblutung ist nicht mit einer Abbruchblutung zu verwechseln, wie sie bei Pilleneinnahme zustande kommt.
Pillenanwenderinnen haben keine herkömmliche Regelblutung, sondern eine Abbruchblutung. Durch die Pillenpause (21-7) kommt es zu einem Hormonabfall, der die Blutung auslöst. Sie ist in der Regel weniger stark und etwas kürzer als die normale Regelblutung.

Die Erste Blutung wird Menarche genannt und tritt in der Regel zwischen dem 10-15 Lebensjahr ein.
Bis eine Frau zwischen 45-55 Jahren in die Wechseljahre kommt, hat sie ca. 500 Mal menstruiert.

Anfangs ist die Menstruation meist noch nicht regelmäßig, sollte sich aber innerhalb der ersten Jahre Jahren auf ca. 28-32 Tage einpendeln. Die Blutung selbst dauert etwa 4-5 Tage.
Übrigens: Das Menstruationsblut unterscheidet sich vom restlichen Blut lediglich dadurch, dass es nicht gerinnt.

Wie rechne ich einen Zyklus?
Spätestens wenn du zum Frauenarzt gehst, ist es von Vorteil, wenn du deinen genauen Zyklustag kennst.
Ein Zyklus geht vom ersten Tag der Blutung (Schmierblutung nicht mit gerechnet) bis zum letzten Tag vor der nächsten Blutung.

Zwei Zyklusphasen:
Ein Zyklus besteht grob aus zwei Phasen. Die Zeit vor dem Eisprung (Follikelphase) und die Zeit nach dem Eisprung (Luthealphase).

Der Eisprung ist der Zeitpunkt, an dem die herangereifte Eizelle vom Eierstock in den Eileiter abgegeben, wird wo sie 24h vom männlichen Samen befruchtet werden kann (Der Samen kann 5-7 Tage in der Scheide überleben).

In derselben Zeit, in der die Eizelle heranreift, wird in der Gebärmutter neue Schleimhaut (Endometrium) gebildet, welche das befruchtete Ei aufnimmt und ernährt. Wird das Ei nicht befruchtet, löst sich die oberste Schicht der Schleimhaut am Ende des Zyklus ab und wird über den Gebärmutterhals und die Scheide abgeblutet.