Warum gibt es Menstruationstassen in unterschiedlichen Härtegraden?

Bei Menstruationstassen gilt nicht generell die Devise so weich wie möglich….

 

Menstruationstassen werden mit unterschiedlich festem Silikon (35-60 Shore), aber auch unterschiedlichen Wandstärken angeboten. Je nach dem fühlen sie sich weicher oder fester an, lassen sich schneller eindrücken oder halten mehr Druck stand.

Warum ist das so wichtig?

Frauen haben unterschiedlich starke Beckenbodenmuskulatur.
Ist die Menstruationstasse zu weich wird sie von einer guten Beckenbodenmuskulatur einfach zusammengedrückt oder lässt sich gar nicht erst entfalten. Das führt dazu, dass das Menstruationsblut einfach an der Tasse vorbeifließt.

Ist die Menstruationstasse jedoch zu hart drückt sie eventuell, oder sie kann von der Beckenbodenmuskulatur nicht gehalten werden und rutscht nach unten.

Generell gilt, je besser die Beckenbodenmuskulatur ist, umso härter sollte deine Menstruationstasse sein.

Leider ist es auch nicht ausreichend den Weichheitsgrad des Silikons der jeweiligen Menstruationstasse zu kennen um herauszufinden ob der Cup zu deinem Beckenboden passt. Die Wandstärke spielt hier auch eine erhebliche Rolle. Das Silikon kann noch so fest sein, wenn die Wand zu dünn ist kann sie dennoch von der Muskulatur eingedrückt werden. Auch knautscht sie dann einfach zusammen wenn man den geöffneten Cup beim Einführen noch etwas nach oben schieben möchte.

Eine Menstruationstasse braucht, neben einer Verstärkung am oberen Ring, eine gewisse Wandstärke um von der Beckenbodenmuskulatur nicht zerdrückt zu werden und um sich leichter zu entfalten. Der weit verbreitete Vergleichstest in dem die Menstruationstassen an den Rändern übereinander gelegt werden und bei gleichmäßigem Druck zusammengedrückt werden reicht für einen objektiven Vergleich nicht aus. Dies haben uns sämtliche Silikonexperten mit denen wir gesprochen haben bestätigt.

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Founder und CEO bei Fee Öko Handels GmbH