PMS – prämenstrualles Syndrom

PMS und was das ganze mit einer Menstruationstasse zu tun hat….

In diesem Artikel erfährst du was für Ursachen PMS haben kann und was du dagegen unternehmen kannst.

Du leidest besonders in der zweiten Zyklushälfte (Luthealphase) unter folgenden Symptomen?

  • Schmerzen und Spannungsgefühl in den Brüsten, Ödembildung, Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, Blähungen, Müdigkeit, Akne, schmerzen im Rücken und Unterleib.
  • Depression, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen
  • Nervosität, Aggressivität, Reizbarkeit, Heißhunger auf süß und salzig

Dann kann es sein, dass du wie ein Drittel aller Frauen im gebärfähigen Alter, unter dem so genannten prämenstruellen Syndrom (PMS) leidest.

 

Was bedeutet PMS eigentlich?

Das prämenstruelle Syndrom (PMS) ist ein Symptomenkomplex welche in der Zeit zwischen dem Eisprung und der Periode (Luthealphase) auftreten. Meist 5-7 Tage vor Beginn der Periode.

Ursache für PMS sind noch nicht letztlich geklärt. Es kommen verschiedene Ursachen in Frage, je nach Symptomenkomplex. Man geht davon aus, dass ein hormonelles Ungleichgewicht zur Hauptursache zählt. Besonders eine Östrogendominanz als Folge eines Progesteronmangels, oder durch Umweltfaktoren wie Endokrine Disruptoren wie Phtalate, BPA, Xenoöstrogene etc.  sind Hauptverursacher. Aber auch ein erhöhtes Prolaktin, Serotonin und oder GABA Mangel können eine Rolle spielen.

In den meisten Fällen ist es ein Multifaktorielles Geschehen.

Weiter mögliche Ursachen sind:

  • Die Einnahme der Pille (Vitamin B6 Räuber Nummer 1)
  • Vitamin B6 Mangel: Vitamin B6 ist an der Synthese von Serotonin, Dopamin, GABA beteiligt
  • Zu hohe Estrogen Spiegel können die zu einer Entleerung der Vitamin B6 Speicher in der Leber führen und den Stoffwechsel von Serotonin und Dopamin stören. Niedrige Dopaminspiegel fördern die Ausschüttung von Prolactin, was wiederum die Progesteron Synthese im Corpus Lutheum behindern kann. Daraus folgt dann ein Progesteronmangel.
  • Stress -> erhöhte Ausschüttung von Cortisol -> Progesteronmangel -> keine Eisprünge -> Östrogendominanz
  • Serotoninmangel
  • Umwletfaktoren wie Xenoöstrogene, BPA, Phtalate, Mikroplastik etc.

 

Was du selber dagegen tun kannst:

Ernährung spielt eine große Rolle in der Behandlung von PMS. Die Reduktion von einfachen Kohlenhydraten und ein Verzicht auf Milch (hormonell aktiv) kann schon zu einer wesentlichen Besserung der Symptome führen.

  • vielleicht magst du auf eine hormonfreie Verhütung umstellen
  • Vitamin B6 Mangel ausgleichen (Walnüsse, Sonnenblumenkerne, Muskelfleisch, Avocado, Eier). Über eine kurze Zeit höhere Vitamin B6 Gaben können enorm gut gegen PMS helfen.
  • Magnesium als Citrat kann besonders bei Muskelspannungen und Stimmungsschwankungen helfen.
  • Vitamin E kann besonders bei Schmerzen und Spannungsgefühl in den Brüsten helfen.
  • 1-2 EL Leinöl kann einen gestörten Prostaglandinstoffwechsel normalisieren. (Prostaglandine verstärken die Schmerzwahrnehmung und fördern Uteruskontraktionen).
  • Frauenmantel, das Kraut für die Frau in allen Lebenslagen. Mein persönlicher Liebling!!!
    Frauenmanteltee in der zweiten Zyklushälfte unterstützt das Progesteron.
  • Meide nach Möglichkeit Stress. Stress führt zu einer erhöhten Cortisolausschüttung. Cortisol wird aus Progesteron hergestellt und kann so durch einen erhöhten Bedarf zu einem Progesteronmangel führen.
  • Wenn du speziell in der zweiten Zyklushälfte mit Ängsten oder gedrückter Stimmung zu kämpfen hast, kann die eine Handvoll Cashewnüsse am Tag helfen deinen Serotoninspiegel zu heben. Cashew enthält die für die Bildung von Serotonin essentielle Aminosäure L-Tryptophan. Bei Stress wird auch gerne mal die doppelte Menge benötigt. Wenn du mal keine Lust auf Cashew hast, darf es ausnahmsweise auch 30gr. Dunkle Schokolade sein 😉
  • Verbanne alle Stoffe die zu den endokrinen Disruptoren gehören aus deinem Leben. Xenoöstrogene sind synthetisch hergestellte chemische Verbindungen mit estrogenartiger Wirkung auf das Hormonsystem eines Organismus und zählen damit zu den endokrinen Disruptoren. Viele Weichmacher wie BPA, Phtalate und Mikroplastik enthalten xenoöstrogene.
  • Verbanne sämtliches Plastik aus deinem Haushalt und dem Badezimmer wie z.B.
  1. Plastikflschen
  2. Nahrungsmittel die in Plastik eingeschweißt sind
  3. Konservendosen (sind häufig innen beschichtet)
  4. Wasserkocher aus Plastik
  5. Geschirr aus Kunststoff, Trinkbecher aus Kunststoff
  6. Herkömmliche Damenhygieneprodukte
  7. Zahnbüste aus Plastik
  8. Duschgeel/Peeling mit Mikroplastik
  9. Körperlotion etc.
  10. herkömmliche Binden (sie enthalten Mikroplastikkügelchen in den Superabosrbern)
  • Nutze als Periodenhygiene alternativen ohne Kunststoff und Plastik wie z.B. Menstruationstassen. Menstruationstassen helfen dir während deiner Periode nicht zusätzlich mit BPA, Phtalaten und anderen giftigen Substanzen wie sie in herkömmlichen Menstruationshygieneprodukten enthalten sein können in Berührung zu kommen. Denn diese können in der Summe, dein hormonelles Gleichgewicht empfindlich stören.

 

Fazit: Es klingt kompliziert, aber eigentlich ist es gar nicht so schwer. Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung und dazu umweltfreundlichen Lebensweise kannst du selber sehr viel gegen deine PMS Symptome tun.
Gans nach dem Motto….Sei du selbst die Veränderung, die du dir für diese Welt wünscht.

 

 

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Founder und CEO bei Fee Öko Handels GmbH