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Premium Qualität – Platin vernetztes Silikon

 

Es ist schwer geworden sich im Dschungel der Menstruationstassen zurecht zu finden.

Was die Qualität der Menstruationstassen angeht ist Transparenz meist nicht gerade das, womit die Hersteller hausieren gehen. Gutes Silikon ist teuer. Nicht jeder Hersteller ist bereit in gute Qualität zu investieren.
In Deutschland unterliegen Menstruationstassen nicht dem Medizinprodukte gesetzt. Somit ist es kein Muss dem entsprechendes Silikon zu verwenden.

Hauptmerkmale die ein gute Qualität eines Silikons bestätigen sind

  • Zertifizierung und
  • Vernetzung

 

1. Zertifizierung

Der Begriff medizinisches Silikon steht bei so gut wie jeder Tasse dabei. Klingt erstmal gut, heißt aber leider nicht das geringste. Denn er beschreibt keine besonderen Qualitätsmerkmale.

Silikone die für medizinische Produkte verwendet werden haben in der Regel gewisse Zertifizierungsprozesse durchlaufen, welche die Ungefährlichkeit der Silikone für den medizinischen Gebrauch bestätigen.
Das ist z.B. das USP Class VI Zertifikat oder ISO 10993.

  • ISO 10993 hat verschiedene Unterformen. Unser Silikon wurde hier auf Zytotoxizität, Hautirritationen und Pyrogene getestet.
  • USP Class VI bedeutet, dass das Silikon systemisch und in der Haut keine Toxizität aufweist und auch bei der Implantation keine Unverträglichkeiten auftreten.

 

2. Vernetzung

Ausgangsmaterial von Silikon ist Silizium das sich z.B. in Quarzsand befindet. Silizium liegt nicht in der Reinform vor und muss erst von den anderen Stoffen getrennt werden. Ist dieser Prozess durchlaufen liegt es in einer flüssigen Form vor. Um diese auszuhärten werden verschiedene Vernetzer wie z.B. Platin oder Peroxid Vernetzer verwendet.

Entscheidend ist auch der nächste Schritt das Tempern. In der Regel wird das Silikon vier Stunden „gebacken“ damit es frei von flüchtigen organischen Bestandteilen ist. Platin vernetztes Silikon ist nach dem Tempern absolut frei von flüchtigen Bestandteilen. Bei Peroxid Vernetzern kann das anders sein. Der Vorgang des Temperns ist ein Aufwändiges Verfahren, welches sich so mancher Hersteller aus Kostengründen spart. Wir tempern die FEE sogar nicht nur 4 sondern 12 Stunden.

Das Ergebnis ist ein geruchsneutrales Premium Produkt, welches absolut frei von flüchtigen Bestandteilen ist und bedenkenlos an den Schleimhäuten getragen werden kann.

 

Hypomenorrhoe – schwache Regelblutung

Die zu schwache Regelblutung bedeutet, dass man pro Blutung weniger als 25ml Blut verliert oder weniger als 2 Tampons und Binden pro Tag braucht. Auch eine verkürzte Regelblutung (weniger al 1-2 Tage) zählt hier dazu.

Ursachen für eine schwache Regelblutung können sein:
(Ursachen aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin findest Du hier)

  • Hormonelle Störungen_
    Östrogenmangel führt dazu, dass sich nur wenig Gebärmutterschleimhaut aufbauen kann und somit die Blutung entsprechend schwach ausfällt, weil nur wenig Schleimhaut abgestoßen werden muss. Dies kann z.B. zu Beginn der Wechseljahre der Fall sein, oder auch nach Absetzen der Pille.
  • Starkes Untergewicht
  • Starkes Übergewicht
  • Entzündliche Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut
  • Operative Eingriffe wie z.B. eine Ausschabung.
  • Blutmangel

Warum solltest Du den Fluss deines Blutes anregen wollen?

Wenn Du z.B. schwanger werden möchtest, ist es wichtig, dass deine Gebärmutterschleimhaut sich dick genug aufbaut, damit das Ei sich einnisten kann.
Außerdem gilt, zumindest in der Naturheilkunde, die Menstruation auch als Reinigung für den Körper.

Teerezept für eine zu schwache Regelblutung:

  • Frauenmantelkraut 2 Teile (Zyklus und Blutungsregulierend)
  • Rosmarinblätter 1,5 Teile (wärmt und fördert die Blutung)
  • Zimtrinde 2 Teile (wärmt und bewegt)
  • Johanniskraut 2 Teile (Stimmungsaufhellend, Hormonregulierend) !Johanniskraut kann die Wirkung der Pille beeinflussen.

Zwei gehäufte Teelöffel Pro Tasse mit 150ml kochendem Wasser übergießen und zugedeckt ca. 15 Minuten ziehen lassen.
2-3 Tassen am Tag über den gesamten Zyklus trinken.

Wenn Du zu Trockenheit und Hitze neigst solltest Du die Zimtrinde weglassen, denn Zimtrinde ist von seiner Wirkung her sehr warm.

Hypermenorrhoe

Beinahe jede 5. Frau leidet an einer zu starken Regelblutung

Als zu starke Regelblutung gilt wenn:

  • mehr als 80ml Blut verloren wird
  • mehr als 5-8 Binden und Tampons über den Tag gebraucht werden
  • Du nachts aufstehen musst um die Binden zu wechseln

 

In vielen Fällen liegen keine organischen Ursachen dafür vor. Betroffen sind vor allem meist junge Frauen.

Organische Ursachen für eine zu starke Regelblutung können sein:
-> hormonelle Ungleichgewichte
-> gutartige Wucherung der Gebärmuttermuskelschicht (Myom)
-> Entzündung der Gebärmutterschleimhaut
-> Polypen
-> Störungen der Blutgerinnung

In jedem Fall sollte eine zu starke Regelblutung die über einen längeren Zeitraum besteht immer Gynäkologisch abgeklärt werden.

Du kannst in jedem Fall versuchen mit naturheilkundlichen Mitteln Linderung zu schaffen.
Auch besonders, weil eine dauerhaft starke Regelblutung zu Anämie und damit starker Erschöpfung und Abgeschlagenheit führen kann.

Teerezept für zu starke Regelblutung:

Schafgarbenkraut 3 Teile
Hirtentäschelkraut 3 Teile
Besenginsterkraut 2 Teile
Vogelknöterichkraut 1 Teil
Frauenmantelkraut 1 Teil

Zubereitung: Pro Tasse zwei gehäufte Teelöffel der Mischung mit 150ml kochendem Wasser übergießen und zugedeckt ca. 15 Minuten ziehen lassen.
Ab einer Woche  vor Beginn der Menstruation getrunken 2-3 Tassen pro Tag trinken.

Schmerzhafte Regelblutung und was ihr dagegen tun könnt


Dysmenorrhoe die schmerzhafte Regelblutung gehört zu den häufigsten Zyklusproblemen unter denen Frauen leiden.

Die schmerzhaften Krämpfe sind teilweise begleitet von Kopfschmerzen,  Übelkeit, Durchfall bis hin zur Ohnmacht. In vielen Fällen liegen keine organischen Erkrankungen als Ursachen dafür vor. Dennoch leiden die betroffenen Frauen sehr darunter.

 

Ursachen können sein:

Primäre Dysmenorrhoe:
(schmerzhafte Regelblutung seit Beginn der Menstruation (Menarche))

  • Hier liegen meist keine organischen Erkrankungen zugrunde
  • Lageanomalien der Gebärmutter
  • Fehlbildung der Gebärmutter
  • Psychische Faktoren

Sekundäre Dysmenorrhoe:
(im Laufe des Lebens erworbene schmerzhafte Regelblutung)

  • Endometriose
  • Eierstockszysten
  • Gebärmutterentzündungen
  • hormonelle Ungleichgewichte
  • Psychische Faktoren
  • mechanische Verhütungsmittel

Begünstigende Faktoren können sein:

  • Ungesunde Lebensweise
  • Stress
  • das Tragen von Tampons
  • Baden in kaltem Wasser während der Menstruation

 

Wie entstehen die Schmerzen?

Die Gebärmutter unterstützt das Abstoßen der Gebärmutterschleimhaut durch Kontraktionen die durch Prostaglandine (Prostaglandine sind lokale Gewebshormone und spielen eine Rolle bei der lokalen Schmerzvermittlung) gesteuert werden. Sind die Kontraktionen ungewöhnlich stark und länger als üblich, kann es zu einer Minderdurchblutung kommen, was zu einer schlechten Sauerstoffversorgung des Gewebes und zu Regelschmerzen führen kann.

 

TCM

In der chinesischen Medizin geht man davon aus, dass schmerzhafte Regelblutung durch Qi oder Blut Stagnation entsteht, aber auch übermäßige Kälte und ein Mangel an Blut, Yang oder Yin kann zu solchen Symptomen führen.

Qi Stagnation:
schmerzen schon ab einer Woche vor Beginn der Blutung, gespannte Brüste, Gereiztheit, Weinerlichkeit, zögerlicher Beginn der Blutung, Klumpen im Blut.

Blut Stagnation:
Intensiver, messerartiger Schmerz vor oder während der Regel, dunkle Blut mit großen Klumpen. Schmerz ist fixiert und wird nach dem Abgang der Klumpen besser.

Kälte Stagnation:
Besserung der Schmerzen durch Wärme, spärliches und hellrotes Regelblut, kleine, dunkle Klumpen, Schmerzen in den Lenden.

Qi und Blut Mangel:
dumpfer Schmerz gegen Ende der Blutung, Besserung der Schmerzen durch Druck, Müdigkeit, leichter Schwindel, weiche Stühle.

Yang Mangel:
Dumpfer Schmerz, blasses Blut, keine Klumpen, Besserung der Schmerzen durch Druck und Wärme, Kältegefühl, Depression

Yin Mangel:
Dumpfer Schmerz gegen Ende der Blutung, Erschöpfung, Rückenschmerzen, spärliche Blutung, Schwindel, unscharfes Sehen, Tinnitus.

 

Was Du dagegen tun kannst:

 

Tee-Rezept gegen Regelschmerzen
Johanniskraut
Scharfgarbenkraut
Melissenblätter
Frauenmantel
Kamillenblüten

Je einen Teil mit 150ml kochendem Wasser übergießen und 10-15 Min. ziehen lassen.
2-3x tägl. 1 Tasse Tee eine Woche vor Mens.

 

Heiße sieben:
3x am Tag 10 Tabletten Schüsslersalz Nr. 7 (Magnesium Phosphoricum D6) in warmem Wasser auflösen und in kleinen Schlucken trinken.
-> wirkt beruhigend und entspannend auf den Unterleib.

Kurkuma: (mehr über Kurkuma bei schmerzhafter Regelblutung erfährst im HIER)

Wärme:
Eine Wärmflasche oder ein Wärmepflaster auf den Unterbauch legen.
-> Wärme entspannt die Muskulatur und hilft damit gegen  die Krämpfe.

Kinesiotape:
Kinesiotape auf den Unterbauch und oder die Lendenwirbelsäule kleben (eine genaue Anleitung dazu bekommst Du in einem der nächsten Türchen von uns).

Bewegung:
Durch die Bewegung wird das Becken besser durchblutet und die Verkrampfungen (Qi Stagnation) können sich lösen.

 

 

Die angegebenen Tipps gegen Regelschmerzen sind allgemeine Empfehlungen und ersetzen keinesfalls eine Ärztliche Behandlung.

PMS – Die Tage vor den Tagen

Das sogenannte PMS (Prämenstruelles Syndrom)  betrifft drei von vier Frauen im Gebärfähigen Alter.

Die Beschwerden beginnen 10 bis 14 Tage vor der Periode und enden zwischen dem 1 und 4 Zyklustag.
Meist betrifft es Frauen zwischen 20 und 50 Jahren. Gekennzeichnet ist das PMS dadurch, dass unterschiedliche körperliche und ssychische Beschwerden, regelmäßig wiederkehrend zwischen dem Eisprung und der Menstruation auftreten.

Symptome:
Symptome können Sowohl Psychisch als auch Körperlich sein.

Körperliche Symptome:

  • Gespannte, schmerzhafte Brüste
  • Durchfall oder Verstopfung
  • Rückenschmerzen
  • Krämpfe im Unterleib
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Wassereinlagerungen im Gewebe

Psychische Symptome:

  • Weinerlichkeit
  • Gereiztheit
  • Unruhe
  • Ängstlichkeit bis hin zu Panikattacken
  • Antriebslosigkeit bis hin zu Depression

 

Ursache:

Ursache für PMS sind meist hormonelle Störungen.
In der Regel ist ein Ungleichgewicht von Östrogen, Progesteron und Prolaktin dafür verantwortlich.

In der zweiten Zyklushälfte ist das vorherrschende Hormon das Progesteron. Dieses wird nach dem Eisprung aus dem Gelbkörper gebildet.

Bei PMS ist das Progesteron meist im Mangel und es entsteht so eine relative Östrogendominanz.

D.h von dem Östrogen ist nicht wirklich zu viel vorhanden, sondern nur in Relation zu dem niedrigen Progesteron Spiegel.

 

Ursache für ein niedriges Progesteron gibt es viele. Z.B. durch eine Gelbkörperschwäche, erhöhtes Prolaktin (z.B. durch Stress), fehlende Eisprünge wie es z.B. zu Beginn der Wechseljahre oder durch die Einnahme der Pille der Fall sein kann. Aber auch durch Stress oder Cortisolmangel kann es zu einem Mangel an Progesteron kommen.

 

Basaltemperatur messen:
Eine Gelbkörperschwäche lässt sich auch ganz gut an der Temperaturkurve ablesen.

Entweder die Temperatur bleibt in der zweiten Zyklushälfte nicht konstant oben, oder sie steigt nur sehr langsam an. Eine Temperatur die gar nicht ansteigt in der zweiten Zyklushälfte weißt auf einen fehlenden Eisprung hin und damit auch auf eine gelbkörperschwäche, bzw. einen Progesteronmangel.

 

Was kannst Du selber dagegen tun?

Nährstoffe wie B-Vitamine sind besonders wichtig für die Hormonsynthese und sollten genügend vorhanden sein.

Achte auf ausreichend Bewegung, und eine gesunde Ernährung.

Zudem solltest Du darauf achten dass Du wenig Stress (kann Prolaktin erhöhen) hast wenn Du unter PMS leidest.

 

Frauenmanteltee zur Hormonregulation:

Viele Frauen mit PMS versuchen sich mit Mönchspfeffer zu helfen. Aber nicht alle vertragen ihn gut. Viel verträglicher und mindestens genauso wirksam ist der Frauenmanteltee.

Wenn Du eine wirklich tiefgreifende Wirkung erzielen möchtest, solltest Du ihn über einige Wochen als Kur zu dir nehmen.

Frauenmanteltee trägt zur Regulierung des Gelbkörpers bei.

Teerezept bei Unruhe und Nervosität:
Johanniskraut 2 Teile
Scharfgabenkraut 2 Teile
Hopfenzapfen 1 Teil
Frauenmantelkraut 2 Teile

Pro Tasse zwei gehäufte Teelöffel der Mischung mit 150ml  kochendem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen.

 

 

Die hier angegebenen allgemeinen Tipps ersetzten keine Behandlung beim Arzt oder Heilpraktiker.

Die richtige Tasse finden leicht gemacht!

Wie finde ich die richtige Menstruationstasse?

Bei einer Menstruationstasse verhält es sich wie bei einem Schuh, wenn du die falsche Größe verwendest, hast du wenig Freude damit. Sie drückt, läuft aus, oder ist zu kurz und du kommst nicht mehr dran.

Mit folgende Kriterien kannst du ganz easy die richtige Tasse für dich finden:

  1. Die Länge

    Die Höhe deines Muttermundes bestimmt die Länge deiner Tasse.
    Hoher Muttermund = lange Tasse, tiefer Muttermund = kurze Tasse.
    Deine Tasse darf (ohne Stiel) etwas kürzer sein als der Abstand von deinem Muttermund zum Scheideneingang ist.

  2. Der Härtegrad

    Wie weich deine Menstruationstasse sein darf, richtet sich nach deiner Beckenbodenmuskulatur.
    Hast du eine kräftige Beckenbodenmuskulatur, brauchst du einen festen Cup.
    Sind deine Beckenbodenmuskeln eher schwach, benötigst du eine weichere Tasse.
    Wie du Deine Beckenbodenmuskulatur richtig einschätzen kannst findest du HIER

  3. Der Durchmesser

    Für den Durchmesser deiner Tasse ist ausschlaggebend ob du schon Kinder geboren hast oder vielleicht auch sexuell sehr aktiv bist.
    Dann brauchst du einen etwas größeren Durchmesser als Frauen die noch keine Kinder geboren haben.
    Das Alter spielt nur eine indirekte Rolle. Eine Menstruationstasse kann ab dem Beginn der Menstruation (Menarche) verwendet werden, auch wenn du noch keinen Geschlechtsverkehr hattest. Das Hymen ist unterschiedlich geformt und sehr dehnbar. Dennoch kann es vorkommen, dass es durch die Verwendung der Menstruationstasse zum Reißen des Jungfernhäutchens kommen kann. Wenn du noch keinen Geschlechtsverkehr hattest, ist es  besser erst mal mit einer Tasse zu starten, die im Durchmesser kleiner ist. Je älter du wirst umso schlaffer wird auch das Gewebe. D.h. es kann sein, dass du ab einem Gewissen Alter auch ohne kinder geboren zu haben eine Tasse mit einem größeren Durchmesser brauchst.

  4. Die Form

    Die Blutungsstärke spielt einer eher untergeordnete Rolle. Denn erstmal ist es wichtig, dass du eine Tasse hast die nicht drückt, nicht ausläuft und nicht in dir verschwindet. Dennoch kannst du, wenn du eine sehr starke Blutung hast, auf eher bauchige Menstruationstassen mit viel Volumen zurückgreifen.

Dann kannst du natürlich noch darauf schauen wo die Tasse Produziert wird, ob ein medizinisch Zertifiziertes Silikon verwendet wurde und ob das Unternehmen dir von seiner Philosophie her zusagt. Denn mittlerweile gibt es sehr viele Hersteller von Menstruationstassen und du wirst sicher mehrere Marken finden die Cups haben, welche von der Größe her passen. Hier kannst Du dann weiter entscheiden welche Qualitätskriterien für dich in deiner Kaufentscheidung wichtig sind.

Welche der FEE Menstruationstassen passt zu dir?

Variante CLASSIC

Weichere Menstruationstasse für Frauen  mit durchschnittlicher Beckenbodenmuskulatur.

  • du machst wenig Sportarten welche die Beckenbodenmuskulatur trainieren
  • verlierst vielleicht sogar ab und zu ein Tröpfchen Urin beim Nießen oder Hüpfen
  • kannst den Urinstrahl beim Pinkeln nur schwer unterbrechen
  • Spürst einen leichten bis mittleren Druck wenn du deine Beckenbodenmuskulatur bei eingeführtem Finger anspannst

Keine Geburten, leichte bis normale Blutung, enge Scheide, empfindliche Blase, Muttermund höher 4cm.

Größe 2
Schon Kinder geboren, hoher Muttermund, normale bis starke Blutung.

 

Variante SPORT

Festere Menstruationstasse für Frauen mit sehr guter Beckenbodenmuskulatur.

  • du machst Sportarten wie z.B. Reiten, Rudern, Klettern, Pooldance
  • du kannst deinen Urin lange zurück halten
  • Du kannst einen Tampon alleine mit der Kraft Deiner Muskulatur heraus drücken
  • Spürst einen guten Druck wenn du Deine Beckenbodenmuskulatur bei eingeführtem Finger anspannst

Größe 1

Keine Geburten, leichte bis normale Blutung, enge Scheide, empfindliche Blase, Muttermund höher 4cm.

Größe 2
Schon Kinder geboren, hoher Muttermund, normale bis starke Blutung.

 

 

Bist du dir unsicher welches eine passende Tasse für dich sein könnte, kannst du uns auch gerne eine Email schreiben. Wir beraten Dich gerne! Den Fragebogen zur Beratung findest du HIER

 

Menstruation:

Die Regelbutung (Menstruation) ist eine periodisch wiederkehrende Blutung, die ca. alle 28 Tage auftritt. Sie dient dem Abbau der Gebärmutterschleimhaut, die sich für die Einnistung eines befruchteten Eis aufgebaut hat und wieder abgebaut und ausgeschwemmt wird, wenn keine Befruchtung stattgefunden hat.
Sie ist in der Regel dunkelrot und enthält Fetzen von Gebärmutterschleimhaut und Sekrete.

Abbruchblutung:

Die Regelblutung ist nicht mit einer Abbruchblutung zu verwechseln, wie sie bei Pilleneinnahme zustande kommt.
Pillenanwenderinnen haben keine herkömmliche Regelblutung, sondern eine Abbruchblutung. Durch die Pillenpause (21-7) kommt es zu einem Hormonabfall, der die Blutung auslöst. Sie ist in der Regel weniger stark und etwas kürzer als die normale Regelblutung.

Die Erste Blutung wird Menarche genannt und tritt in der Regel zwischen dem 10-15 Lebensjahr ein.
Bis eine Frau zwischen 45-55 Jahren in die Wechseljahre kommt, hat sie ca. 500 Mal menstruiert.

Anfangs ist die Menstruation meist noch nicht regelmäßig, sollte sich aber innerhalb der ersten Jahre Jahren auf ca. 28-32 Tage einpendeln. Die Blutung selbst dauert etwa 4-5 Tage.
Übrigens: Das Menstruationsblut unterscheidet sich vom restlichen Blut lediglich dadurch, dass es nicht gerinnt.

Wie rechne ich einen Zyklus?
Spätestens wenn du zum Frauenarzt gehst, ist es von Vorteil, wenn du deinen genauen Zyklustag kennst.
Ein Zyklus geht vom ersten Tag der Blutung (Schmierblutung nicht mit gerechnet) bis zum letzten Tag vor der nächsten Blutung.

Zwei Zyklusphasen:
Ein Zyklus besteht grob aus zwei Phasen. Die Zeit vor dem Eisprung (Follikelphase) und die Zeit nach dem Eisprung (Luthealphase).

Der Eisprung ist der Zeitpunkt, an dem die herangereifte Eizelle vom Eierstock in den Eileiter abgegeben, wird wo sie 24h vom männlichen Samen befruchtet werden kann (Der Samen kann 5-7 Tage in der Scheide überleben).

In derselben Zeit, in der die Eizelle heranreift, wird in der Gebärmutter neue Schleimhaut (Endometrium) gebildet, welche das befruchtete Ei aufnimmt und ernährt. Wird das Ei nicht befruchtet, löst sich die oberste Schicht der Schleimhaut am Ende des Zyklus ab und wird über den Gebärmutterhals und die Scheide abgeblutet.

Muttermund finden

Der Muttermund – nahezu jede Frau hat ihn, aber die wenigsten wissen wo er sich befindet und wie er sich anfühlt……

 

Bei der Wahl der richtigen Menstruationstasse wirft der Muttermund mitunter die meisten Fragen auf. Viele Frauen versuchen ihn zu ertasten, sind sich aber unsicher, darüber ob sie wirklich den Muttermund oder etwas anderes ertastet haben. Andere ekeln sich wiederum sogar davor und wollen ihn gar nicht erst suchen.

Warum ist es gut  zu wissen wo dein Muttermund ist und wie er sich anfühlt?

Es kann jedoch in vielerlei Hinsicht Vorteile haben, mehr über die Lage und Beschaffenheit Deines Muttermund zu erfahren.

Bei einigen hormonfreien Verhütungsmethoden (symptothermale Verhütung ) wird die Höhe und Konsistenz des Muttermundes (unter anderen Merkmalen) zur Auswertung der fruchtbaren Phase verwendet. Auch bei Urvölkern war die Weitergabe des Wissens über den Muttermund von der Mutter an die Tochter zur Bestimmung der Fruchtbarkeit gang und gäbe.

Bei der Wahl deiner Menstruationstasse kann es dir helfen zu wissen, wie hoch dein Muttermund während der Menstruation liegt.
Wählst du eine Menstruationstasse die zu kurz ist (bei hohem Muttermund) kann dein Cup so weit hochrutschen, dass du nur noch schwer drankommst. Anders herum kann es vorkommen, dass die Menstruationstasse zu lang ist (bei tief liegendem Muttermund) und so mit dem oberen Rand an den Muttermund stößt. Ein tiefer liegender Muttermund ist aber prinzipiell kein Problem, denn er darf auch in der Menstruationstasse platziert werden. Der einzige Nachteil bei dieser Variante ist, dass er etwas Volumen wegnimmt und der Cup so etwas häufiger geleert werden muss. Wenn du einen sehr hohen Muttermund hast -7cm und höher- solltest du eine möglichst lange Menstruationstasse wählen.

Lage des Muttermundes

Der Gebärmutterhals (Zervix) bildet das untere Drittel der Gebärmutter und ist der Teil welcher zapfenförmig in die Scheide ragt.
Die kleine Öffnung an seinem Ende wird Muttermund genannt.

Der Muttermund liegt im hinteren Scheidengewölbe und verändert seine Lage und Konsistenz im Laufe des Zyklus.

Während des Eisprungs liegt er höher, wird weich und fühlt sich dann etwa so an wie die Mundlippen.
Nach dem Eisprung ist er wieder härter (etwa wie die Nasenspitze) und wandert etwas tiefer in die Scheide hinein.

 

The female internal reproductive organs are the vagina, uterus, uterine tubes and ovaries.

Die Beckenbodenmuskulatur 

Wofür braucht Frau die Beckenbodenmuskulatur und was hat das alles mit Menstruationstassen zu tun?

Beim Kauf Deiner Menstruationstasse ist es sehr vorteilhaft ungefähr zu wissen wie gut es um Deine Beckenbodenmuskulatur (im folgenden Beckenboden genannt) bestellt ist. Menstruationstassen gibt es in unterschiedlichen Härtegraden, für verschieden starke Beckenbodenmuskulaturen. Hast Du einen schwächeren Beckenboden brauchst Du einen weicheren Cup als für einen starken Beckenboden. Bei einem sehr gut trainierten Beckenboden solltest Du eine etwas festere Menstruationstasse verwenden. Ist die Menstruationstasse zu weich für Deine Beckenbodenmuskulatur kann sie sich nicht entfalten oder wird von der Muskulatur eingedrückt, so dass sie nicht dicht ist. Ist der Cup jedoch zu hart für Deinen Beckenboden kann es passieren, dass sie unangenehm drückt oder sogar herausrutscht, weil die Muskulatur sie nicht halten kann.

 

Die Beckenbodenmuskulatur ist ein Verbund von Muskeln und Bindegewebe, welche den Boden der Beckenhöhle bilden und die Beckenorgane an Ihrem Platz halten.

Hauptfunktionen der Beckenbodenmuskulatur sind

  • Anspannen (Kontinenz)
  • Entspannen (Urinieren, Stuhlgang, Geschlechtsverkehr)
  • Reflektorische gegen halten (Husten, Nießen, Lachen, Hüpfen, schwere Lasten tragen).

Zu einer Schwächung des Beckenbodens kann es durch Übergewicht, eine schlechte Körperhaltung, chronischer Überbelastung, schlechtes Bindegewebe, Geburten und teilweise auch Medikamenten kommen.

Eine geschwächte Beckenbodenmuskulatur kann zu Stuhl- und Harninkontinenz, Gebärmutter- und Blasensenkung, sowie zu Scheidenvorfall führen.

Mit einem gezielten Training der Beckenbodenmuskulatur kann die Schwächung jedoch in den meisten Fällen behoben werden und Organsenkungen oder Inkontinenz, je nach Schweregrad, behoben werden.

 

Soviel zur Theorie……….
Wie kannst Du testen wie gut es um Deinen Beckenboden bestellt ist?

Es gibt verschiedene Kriterien die darauf hinweisen wie gut Deine Beckenbodenmuskulatur ist.

Hinweise für einen geschwächten Beckenboden:

  • Du bist übergewichtig
  • Du hast ein unangenehmes Druckgefühl nach unten
  • Du musst häufig nachts zur Toilette
  • Du spürst eher wenig beim Geschlechtsverkehr
  • Du arbeitest viel im Stehen
  • Du musst viel schwer Heben
  • Du machst regelmäßig Krafttraining
  • Deine Muskeln pulsieren beim Orgasmus eher schwach
  • Du kannst den Urinstrahl beim Wasserlassen nicht unterbrechen
  • Du verlierst Urin beim Nießen, Lachen, Hüpfen
  • Du spürst das Anspannen deiner Beckenbodenmuskulatur (gleiche Bewegung wie beim Urin anhalten) bei eingeführtem Finger nur leicht bis gar nicht
  • Du hast kein Beckenbodentraining nach der Geburt Deiner Kinder gemacht

Mittel guter Beckenboden:

  • Du kannst den Urin einigermaßen lange halten
  • Du kannst beim Wasserlassen den Urinstrahl unterbrechen
  • Du spürst das Anspannen Deiner Beckenbodenmuskulatur bei eingeführtem Finger gut
  • Du hast nach der Geburt Deiner Kinder immer Beckenbodentraining gemacht

Sehr guter Beckenboden:

  • Du kannst Urin lange halten, auch wenn die Blase schon recht voll ist
  • Du kannst beim Wasserlassen den Urin problemlos anhalten
  • Du spürst das Anspannen Deiner Beckenbodenmuskulatur bei eingeführtem Finger gut bis sehr gut
  • Du machst regelmäßig Sportarten die die Beckenbodenmuskulatur trainieren wie z.B. Reiten, Yoga, Pilates, Standuppaddeling, Surfen.
  • Du hast sehr gutes Bindegewebe
  • Du spürst sehr viel beim Geschlechtsverkehr und beim Orgasmus pulsieren die Muskeln stark

Die gute Nachricht ist…

Die Beckenbodenmuskulatur kann willkürlich angespannt werden, d.h. dass es möglich ist, die Beckenbodenmuskulatur willentlich anzuspannen und damit lässt sie sich trainieren, wie jeder andere Muskel auch.

Da es immer wieder zu Missverständnissen kommt, was das „Anspannen“ des Beckenbodens angeht, noch ein paar Zeilen hierzu.

Für die Wahl der richtigen Menstruationstasse kannst Du mit Deinem Finger testen wie stark Du die Kontraktion spürst wenn du die Beckenbodenmuskulatur anspannst. Um dies zu testen, oder auch um die Muskulatur gezielt zu trainieren, solltest Du sie zusammenkneifen (nicht pressen) und nach innen und oben ziehen, so dass der Muttermund hoch gezogen wird. Dort kannst Du sie für einige Sekunden angespannt halten und dann wieder locker lassen. Wenn du die Muskulatur trainieren möchtest kannst du dies einige Male hintereinander wiederholen. Die Dauer der Anspannung kann jeden Tag gesteigert werden.

Sportarten die den Beckenboden besonders gut trainieren sind Reiten, Yoga und Pilates. Besonders das Reiten ist hier hervorzuheben, denn hier kommt es immer abwechselnd zu Anspannung und Entspannung der Muskulatur.
Krafttraining und andere Dinge die besonders viel Druck auf den Beckenboden ausüben sind bei einer Schwächung der Beckenbodenmuskulatur nicht zu empfehlen.

Der Begriff medizinisches Silikon bedeutet leider nicht wirklich etwas.
Der Begriff an sich ist nicht geschützt. Das bedeutet, jeder darf behaupten, medizinisches Silikon zu verwenden.

Ausschlaggebend für die gute Qualität und Reinheit des Silikons sind die Zertifizierungen.

ISO 10993 und USP VI sind Zertifizierungen die höchste Reinheit und Schadstofffreiheit bestätigen.

ISO 10993 hat verschiedene Unterformen. Unser Silikon wurde hier auf Zytotoxizität, Hautirritationen und Pyrogene getestet.
USP Class VI bedeutet, dass das Silikon systemisch und in der Haut keine toxizität aufweist und auch bei der Implantation keine Unverträglichkeiten auftreten.

Nein, die Menstruationstasse sollte nicht während des Wochenbettes verwendet werden.

Das Silikon unserer Fee2 Menstruationstasse ist USP Class VI (acute systemic and intracutaneous toxicity, implantation)
und ISO 10993 (cytotoxicity, skin sensitization and pyrogenicity) zertifiziert.

 

Die Fee2 Menstruationstasse besteht aus 100% medizinischem platin Silikon.

 

Du kannst die Fee im ganz normalen Hausmüll entsorgen. Oder aber, du verbrennst sie einfach. Zurück bleibt nur Asche, welche du auf den Kompost tun kannst.
Silikon besteht aus Quarzsand, einem natürlichen Rohstoff.

Wir empfehlen die Menstruationstasse nach drei Jahren zu wechseln.

Nach vaginalen Infektionen (Bakterien, Pilze) sollte die Tasse dreimal in einem Dampfsterilisator (min. 20 Min. bei 120°) oder mit Milton Tabs gereinigt werden.
Zwischen den einzelnen Durchgängen solltest du die Tasse jeweils trocknen lassen.

Nachdem du deine Menstruationstasse ausgekocht und die Hände gründlich gewaschen hast, kannst du sie nun einführen. Für ein bequemes Einführen faltest du deine Menstruationstasse zu einem “C”, um die Tasse kleiner zu machen (Siehe Abb.).

C-Fold 1

C-Fold 2

Menstruationstassen machen das Leben leichter!

Menstruationstassen sind die perfekte Alternative zu Tampons und Binden. Die kleinen Becher aus medizinischem Silikon werden gefaltet, ähnlich wie ein Tampon in die Scheide eingeführt und fangen dort das Menstruationsblut auf.

Das Silikon der Fee Menstruationstasse ist angenehm weich und beweglich. Die Tassen sind von außen nicht sichtbar und in der Regel spürt man sie während des Tragens nicht. So lässt sie die Menstruation zu einer angenehmen Nebensache werden. Die Fee bietet maximalen Schutz für bis zu 12 Stunden. So kannst du dich auch während deiner Tage immer sicher, sauber und frisch fühlen.

  • Umweltfreundlich – Nachhaltig – Müllvermeidung

    > 45 Milliarden Monatshygieneprodukte werden weltweit jährlich weggeworfen. Die Entsorgung ist aufwendig und teuer.
    Menstruationstassen sind wiederverwendbar!
    Damit kannst du im Vergleich rund 17.000 Binden und Tampons einsparen, die eine Frau im Laufe ihres Lebens verwendet. Mit dem Kauf einer Menstruationskappe sparst Du Dir ca. 1.700 € gegenüber dem Kauf von Tampons und Binden.

  • Großes Fassungsvermögen – Lange Tragedauer:
    Die Cups müssen, je nach Blutungsstärke nur alle 6-12 Stunden gewechselt werden. Sie haben ein Fassungsvermögen von 20-30ml.
    Die glatte Oberfläche des medizinischen Silikons macht es Bakterien und Keimen sehr schwer sich anzusiedeln.
  • Frei von Schadstoffen – Hygienisch

    Medizinisches Silikon ist frei von Weichmachern, Bleichmittel, Formaldehyd, Chlor oder anderen Schadstoffen.

  • Kein Austrocknen der Schleimhäute
    Menstruationstassen fangen das Blut lediglich auf ohne Flüssigkeiten zu resorbieren.
    So wird der natürliche PH Wert nicht gestört, die Schleimhäute trocknen nicht aus und vaginale Reizungen bleiben aus. Das medizinische Silikon hat eine sehr glatte Oberfläche wodurch sich Bakterien und Keime nur schwer ansiedeln können. Das ist der Grund warum die Menstruationstassen auch seltener entleert werden müssen und weniger unangenehme Gerüche entstehen. Medizinisches Silikon ist hypoallergen.
  • Ideal für Sauna, Strand und Sport
    Die Menstruationstasse absorbiert kein Wasser von außen. Sie ist von außen nicht sichtbar. Zudem musst Du sie durch ihr größeres Fassungsvermögen viel seltener wechseln. Du kannst ganz entspannt einen Tag am Strand verbringen.

Nach jeder Menstruation sollte die Tasse für 3 Minuten ausgekocht oder in der Mikrowelle  sterilisiert werden.

Nach dem Auskochen am Ende der Menstruation kann die Tasse in dem mitgelieferten Stoffbeutel gelagert werden (Bitte nicht luftdicht lagern).

Nach spätestens 12 Stunden solltest du die Menstruationstasse einmal entfernen und mit Wasser reinigen. Je nach Blutungsstärke und Größe der Menstruationstasse muss sie vorher geleert werden. Anschließend kann sie direkt wieder verwendet werden.

Bitte wasche die Tasse immer erst mit kaltem Wasser aus, sonst kann sie sich mit der Zeit verfärben. Es ist nicht nötig die Tasse während der Menstruation mit Seife zu reinigen, damit würdest du nur die Schleimhäute reizen und das Scheidenmilieu stören.

Wenn du unterwegs bist und kein Waschbecken in Reichweite ist, reicht es die Tasse mit einem Hygienetuch zu reinigen.

Nach vaginalen Infektionen (Bakterien, Pilze) sollte die Tasse in einem Dampfsterilisator (min. 20 Min. bei 120°) oder mit Milton Tabs gereinigt werden.

Um den Unterdruck zu lösen, musst du die Tassen an den Rändern etwas eindrücken, bis etwas Luft in den Cup gelangen kann. Hierfür musst du evtl. die Scheidenwand etwas auf die Seite drücken. Wenn alles nichts hilft, warte einfach etwas bis sich der Cup bis zu den Löchern mit Blut gefüllt hat. Sobald Blut an die Luftlöcher kommt, löst sich der Unterdruck meist von alleine.
Wenn es häufiger vorkommt, dass der Unterdruck sehr stark ist, kannst du auch versuchen die Tasse weiter untern am Scheideneingang zu öffnen bevor du sie einführst. Dann schiebst du sie entfaltet nach oben. Auf diese Weise zieht die Tasse etwas Luft und der Unterdruck wird gar nicht erst so stark.

Am besten, du leerst deine Tasse schon bevor sie ganz voll ist. Denn beim Entfernen wird sie ein wenig zusammengedrückt. Wenn Sie dann ganz voll ist, verschüttest du einen Teil des Blutes und hast ein großes „Blutbad“.
Daher ist es leichter, du leerst schon etwas früher.
Hierfür drückst du den Cup leicht zusammen um den Unterdruck zu lösen. Wenn der Unterdruck gelöst ist, kannst du sie an der Kugel greifen und nach unten ziehen.
Bitte achte auf jeden Fall darauf, dass der Unterdruck gelöst ist, bevor du sie nach unten ziehst. Dann wenn du das nicht tust, kann es zu einem heftigen „Knutschfleck“ am Muttermund kommen. Das kann leider sehr schmerzhaft sein.

wenn die Tasse voll ist, spürst du meist ein leichtes „Blubbern“. Dies geschieht, wenn das Blut auf Höhe der Luftlöcher angelangt ist und den Unterdruck löst.

Dann ist es auch höchste Zeit deine Tasse zu leeren, da sie sonst auslaufen kann. Du bekommst mit der Zeit aber ein Gefühl dafür wie lange es braucht, bis Deine Tasse voll ist. Dann kannst du sie auch schon leeren bevor sie ganz voll ist.

Besser du leerst sie bevor sie richtig voll ist, denn du musst sie ja leicht eindrücken zum Entfernen. Wenn sie dann schon komplett gefüllt ist, fließt das Blut durch das Eindrücken, aus der Tasse heraus und du hast eine riesen Sauerei.

Wenn du rechtzeitig wechselst, passiert das nicht und du hast eine rundherum saubere Angelegenheit.

Auch wenn du eine schwache Blutung hast, solltest du sie spätestens nach 12h leeren und mit kaltem Wasser ausspülen.

Nimm dir auf jeden Fall ausreichend Zeit, wenn du deine Menstruationstasse das erste Mal verwendest.
Wasche dir gründlich die Hände und befeuchte deine Menstruationstasse mit kaltem Wasser. Dann faltest du deine Menstruationstasse zu einem kleinen C oder einer Muschel zusammen.


Zum Einführen stellst du am besten ein Bein auf den Badewannen-rand oder einen Hocker, spreizt mit der einen Hand deine Schamlippen und mit der anderen führst du deine Tasse soweit wie möglich ein.
Dann lässt du sie los. Wenn Sie sich nicht von alleine entfaltet muss du etwas nachhelfen. Hierfür drückst du die Scheidenwände etwas zur Seite und bewegst die Tasse leicht hin und her.

Wenn Sie noch nicht weit genug oben ist, kannst du Sie auch wenn sie schon entfaltet ist noch weiter nach oben schieben.
Wenn du sicher sein möchtest, dass der Cup dicht hält kannst Du deinen Muttermund auch in die Tasse schieben.

Am Schluss fährst du nochmal mit dem Finger um deine Menstruationstasse herum, um zu überprüfen ob sie wirklich schön entfaltet ist.

Tipp! Wenn du vor dem Einführen deiner Tasse mit dem Finger fühlst wo der Muttermund liegt, kannst du die Tasse gleich in die dem entsprechende Richtung schieben.

Vor dem ersten Gebrauch die Fee Menstruationstasse bitte 20 Minuten auskochen. Wir verzichten darauf unsere Menstruationstassen einzuschweißen, da wir auf Plastik verzichten möchten. Die Fee kommt daher nicht steril bei dir an.
Das Auskochen dient dem Abtöten von Keimen, Produktionsrückständen und Rückständen der Verpackung. Achte dabei darauf, dass sich genügend Wasser im Topf befindet, so dass die Tasse  den Boden nicht berührt. Hierfür legst du die Menstruationstasse am Besten in einen Teesieb oder einen Schneebesen.

Vor  und nach jeder Menstruation sollte die Tasse dann jeweils für ca. 3 Minuten ausgekocht werden.

Bist Du Dir unsicher welche Cupgröße Du benötigst oder hast sonstige Fragen?
Schreibe uns einfach eine Email unter info@feecup.de.

Wir setzen uns schnellstmöglich mit Dir in Verbindung!

Wenn Du eine Größenberatung benötigst, brauchen wir folgende Angaben von Dir:

  • Alter
  • Statur (Größe und Gewicht)
  • hattest Du schon vaginale Entbindungen?
  • wenn ja, hast Du nach der Geburt Deiner Kinder Rückbildungsgymnastik gemacht?
  • Stärke der Menstruation bzw. Tampongröße und Wechselrythmus?
  • welche Sportarten betreibst Du?
  • Arbeitest Du im Stehen oder musst viel schwer heben?
  • kannst Du Urin lange zurück halten?
  • verlierst Du Urintröpfchen beim Hüpfen oder Nießen?
  • Musst Du nachts zur Toilette, wenn ja wie häufig.
  • Hast Du manchmal ein unangenehmes Druckgefühl nach unten?
  • spürst du das Anspannen deiner Beckenbodenmuskulatur (wie beim Unterbrechen des Urinstrahls) bei eingeführtem Finger in der Scheide? Wenn ja wie gut. Ist es ein leichter Druck oder kannst du den Finger sehr gut umschließen?
  • Stand des Muttermundes während der Menstruation

Persönliche Beratung und Besichtigung unserer Mustertassen bekommst Du auch bei Folgenden Beratern:

  • Frauenarztpraxis Anna Cordula Giesder-Barth
    Cranestr. 46
    59590 Geseke
    Deutschland
    https://www.gesund-in-geseke.de/

  • Marie-Louise Jatzkowski
    Heilpraktikerin
    Traditionelle Chinesische Medizin
    45768 Marl
    http://praxis-jatzkowski.de/

  • Naturheilrpaxis Melanie Aue
    Oberstraße 2
    31162 Bad Salzdetfurth
    https://naturheilpraxis-aue.de/

  • Praxis für Naturheilkunde Monja Bach

    78244 Gottmadingen
    https://www.monja-bach.de/

  • Naturheilpraxis Rappmann
    88131 Lindau Bodensee
    www.rappmann.com

  • Sarah Kaschel
    Trageberaterin, Stoffwindelberaterin
    86836 Graben
    https://meine-mens.jimdosite.com/

Da jede Frau individuell ist, haben wir nicht nur Menstruationstassen in unterschiedlichen Größen, sondern auch in zwei Härtegraden.

Variante Classic = etwas weicher
Variante Sport = etwas härter

Viele Tassen-Neulinge machen den Fehler, dass sie eine möglichst weiche Tasse möchten, weil eine weiche Tasse vermeintlich bequemer ist.

Das Problem ist, dass weiche Tassen viel schwerer in der Handhabung sind, weil sie sich sehr schwer entfalten und je nach stärke deiner Beckenbodenmuskulatur dann nicht dicht sind. Denn wenn du eine gute Beckenbodenmuskulatur hast, wird sie bei Bewegung einfach zusammen gequetscht.

Daher brauchst du wenn du eine gute Beckenbodenmuskulatur hast eine feste Tasse und wenn du eher eine schlechte Beckenbodenmuskulatur hast eine weichere Tasse.

Hier kannst du heraus finden wie es um deine Beckenbodenmuskulatur bestellt ist.

Der Muttermund (Portio) ist das Ende des Gebärmutterhalses (Zervix) und der “Ausgang”  aus dem das Periodenblut aus der Gebärmutter in die Scheide fließt. Er liegt im hinteren Scheidengewölbe und verändert seine Lage und Konsistenz im Laufe des Zyklus. Während des Eisprungs liegt er höher, wird weich und fühlt sich dann etwa so an wie die Mundlippen.
Nach dem Eisprung ist er wieder härter (etwa wie die Nasenspitze) und wandert etwas tiefer in die Scheide hinein. Er kann auch zur Seite oder nach hinten geneigt sein.
Da er meist während der Periode etwas tiefer ist, solltest du die Höhe während deiner Periode morgens und Abends einmal messen. Hierfür führst du einfach einen Finger in die Scheide ein, bis du einen Knubbel findest, der ein kleines Loch in der Mitte hat. Es fühlt sich in etwa so wie deine Nasenspitze an. Du merkst dir einfach den Abstand vom Scheideneingang (innere Schamlippen) bis zum Muttermund an deinem Finger und misst diesen anschließend ab.
Kennst du die Höhe deines Muttermundes, kannst du auch in etwa einschätzen wie lang deine Menstruationstasse sein sollte. Der Muttermund darf auch in deiner Tasse liegen. Sie muss also nicht so kurz sein wie dein Muttermund tief liegt.

 

 

 

Die Länge deiner Menstruationstasse richtet sich nach der Höhe Deines Muttermundes. Hast du einen sehr hohen Muttermund und verwendest eine sehr kurze Menstruationstasse, bekommst du sie vielleicht nicht mehr zu fassen. Ist er sehr tief und die Tasse zu lang, schaut sie unten heraus. Beides nicht schön!

Wenn du einen hohen Muttermund hast, brauchst du eine lange Tasse, wenn er tief ist eine eher kürzere.

Frauen sind unterschiedlich weit. D.h wenn du schon viele Kinder geboren hast, sexuell sehr aktiv bist oder einfach ein schlechtes Bindegewebe hast, ist deine Scheide etwas weiter, als wenn du noch sehr jung, oder sehr sportlich bist und noch keine Kinder geboren hast. Dann ist deine Scheide eher enger und du benötigst eine schmalere Menstruationstasse. Ist sie zu schmal kann es sein, dass sie nach untern rutscht. Oder aber sie drückt wenn sie zu weit für dich ist.