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Hilfsprojekte - Fee-MenstruationstasseFee-Menstruationstasse
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Projekt zur Förderung der Menstruationstasse als alternatives Hygieneprodukt im Stadtbezirk Alédjo/ Kommune Bassila in Benin/Westafrika

Gemeinsam mit der Organisation ONG Adria
(Vereinigung für eine umfassende ländliche Entwicklung durch Eigeninitiative) möchten wir Frauen in Benin Menstruationstassen als Periodenhygieneartikel näherbringen. Es ist für die Frauen dort oft die einzige Möglichkeit auf eine regelmäßige Schulbildung.

Die Weiblichkeitsmentorin Anne Herion hat das Projekt ins Leben gerufen. Nachdem Anne ein Jahr vor Ort Aufklärungsarbeit geleistet hatte unterstützte sie mit einem Patenschaftsprojekt jährlich 45 Kinder regelmäßig die Schule besuchen zu können. Irgendwann viel auf, dass besonders Mädchen zwischen 10 und 12 Jahren Probleme bekamen, unregelmäßig zur Schule kamen oder der Schule ganz fern blieben. Als sie nach dem Grund forschte, stellte sich heraus, dass es meist an fehlenden Damenhygieneartikeln lag.

Anne bat und uns das Projekt als Partner mit unseren feecup´s zu unterstützen. Was wir sehr gerne tun. Für den Anfang, haben wir die Menstruationstassen gespendet.
Das erste Paket mit feecup´s ist schon unterwegs nach Benin und wir freuen uns sehr, dass das Projekt endlich starten kann.

Langfristig soll das Projekt über ein Buy one Give one Projekt und Patenschaften am Leben erhalten werden. Wir möchten gerne 2x im Jahr ein Paket mit Menstruationstassen nach Benin zum verteilen schicken.

Warum wird die Menstruationstasse gebraucht?

Die Beschaffung und Nutzung von Menstruationstassen als Hygieneprodukt wurde schon vor längerer Zeit von Vertretern der WHO vorgeschlagen.
Die Frauen vor Ort sind mit sozialen, ökonomischen und kulturellen Schwierigkeiten konfrontiert.

Dazu zählen allen voran:

  • hohe Kosten von Menstruationsprodukten, wie Binden oder Tampons (letztere sind häufig vor Ort nicht zu erwerben)
  • Unzureichender Zugang zu sauberem Wasser, um sich zu waschen
  • dreckige Toiletten, deren Benutzung unangenehm und unhygienisch ist
  • Fehlende Stellen, um durch die Periode verunreinigte Hygieneprodukte zu trocknen
  • Fehlender Zugang zu schmerzstillenden Medikamenten
  • Fehlende Möglichkeiten zur Entsorgung von Hygieneprodukten
  • Fehlende Privatsphäre, um Hygieneprodukte unbeobachtet auszutauschen
  • Auslaufendes Periodenblut auf Grund mangelhafter Hygieneartikel
  • Fehlende Waschartikel, wie Seife oder Duschgel
  • Fehlendes medizinisches Wissen, wie die Periode einzuordnen ist, bzw. welchen biologischen Hintergrund sie hat
  • Fehlender Zugang zu Aufklärung (Schule, Aufklärungsinstitute, …)
  • Weit verbreiteter Aberglaube, bzw. problematische traditionelle Überlieferungen
  • Peinlichkeitsgefühle oder mangelndes Selbstbewusstsein in Bezug auf die Periode
  • Unwissenheit seitens der Männer und dadurch ausgelöste Drucksituationen
  • mangelhafte hygienische Voraussetzungen, die medizinisch Risiken bergen, wie beispielsweise Infektionen im Intimbereich; einige gängige Praktiken verstärken dieses Problem, wie Mehrfachnutzung von Hygieneartikeln, Nutzung verschmutzter Stofftücher, Einführung verschmutzter Tücher in die Vagina

Auf Grund ihrer Periode bleiben junge Frauen häufig Zuhause, anstatt wie gewöhnlich die Schule zu besuchen oder der alltäglichen Arbeit nachzugehen.
Drei Hauptgründe sind hierfür verantwortlich:

  • Fehlender Schutz durch hygienische Periodeartikel
  • Menstruationsbeschwerden, die einen Schulbesuch/die alltägliche Arbeit erschweren, bzw. unmöglich machen
  • Fehlende sanitäre Einrichtungen an Schulen und Zuhause sowie fehlender Zugang zu sauberem Wasser in Bildungseinrichtungen, die eine angemessene Säuberung ermöglichen.

Wir denken, dass eine nachhaltige Unterstützung der weiblichen Bevölkerung nur gelingen kann, wenn die Problematik im Hinblick auf die Menstruation der Frauen vor Ort aufgehoben wird. Derzeit sind vor allem junge Frauen verhindert, ihren Bildungsweg ungehindert zu absolvieren, ohne Gefahr zu laufen, dass ihre monatliche Menstruation ihnen Schwierigkeiten bereitet. All dies wirkt sich nicht zuletzt auch auf die Würde der Schülerinnen und Frauen aus. Die NGO hat bereits Erfahrungen, was die Aufklärung und Sensibilisierung der Bevölkerung angehen.

In folgenden Punkten klärt die NGO Adria bereits auf:  Notwendigkeit sauberes Wasser zu nutzen und Möglichkeiten vor Ort letzteres zu beschaffen, HIV, Familienplanung. Die NGO und ihr medizinisch geschultes Personal möchten nun gemeinsam mit ihren deutschen Partnern, Anne Herion und Feecup, die Menstruationstasse vor Ort als Hygieneprodukt für die Menstruation publik machen und an die Zielgruppe verteilen. Dies soll vor allem die Unabhängigkeit und die Selbstbestimmung von Frauen stärken. Tatsächlich ist es unumgänglich, dass menstruierende Frauen die Wahl haben, ihre Grundbedürfnisse zu stillen, ohne dabei in Geldnot zu geraten. Wir möchten letzteres unbedingt verhindern, zumal die Auswirkungen durch fehlende Hygieneartikel wie oben beschrieben verheerend sind. Um das zu verhindern stellt die Menstruationstasse eine vielversprechende Lösung dar. Dies könnte die Lebenswirklichkeit vieler Frauen verändern.

Natürlicherweise bluten Frauen während ihrer Menstruation, normalerweise vom 12. bis 50. Lebensjahr. In diesem Zeitraum müssen sie nicht nur Schmerzen aushalten, sondern fühlen sich aus Scham in dieser Zyklusphase auch noch gezwungen sich aus dem sozialen Leben zurückzuziehen. Zusätzlich ist es ein kaum leistbarer finanzieller Aufwand für die Frauen sich Hygieneartikel zu leisten, was sehr traurig ist. Die Beschaffung von Tampons oder Binden ist regelmäßig notwendig. Dennoch ist der Zugang zu diesen Produkten auf Grund von finanzieller Not oder ähnlichem begrenzt. In vielen Ländern der Welt sind tausende von Frauen monatlich darauf angewiesen, Hygieneartikel, wie Tampons oder Binden, zu erwerben.

Wir möchten vor allem Schülerinnen und Frauen dabei unterstützen eine nachhaltige Lösung während der Periode zu bieten und die Menstruationstasse im Stadtbezirk Alédjo (Kommune Bassila) zugänglich machen.

Diese Lösung soll dazu beitragen, dass Mädchen die Schule nicht mehr auf Grund ihrer Periode abbrechen. Frauen hingegen wären dazu in  der Lage sich völlig frei ihren Aufgaben zuzuwenden. Sie könnten zukünftig während ihrer Periode mehr Selbstsicherheit erlangen. Um dies umzusetzen ist es unabdingbar Seminare anzubieten, in denen Frauen für den Gebrauch und die Nutzung der Menstruationstasse geschult werden. Vor allem müssen die Mädchen und Frauen darüber aufgeklärt werden, wie die Tasse gereinigt werden muss, wie sie zwischenzeitlich aufbewahrt werden muss und wie sie eingeführt wird. Um dies zu gewährleisten, wird die Organisation auch auf freiwillige Helferinnen zurückgreifen. Zwei Hebammen haben sich bereits gefunden.

Dass die Menstruationstassen von Feecup kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, ermöglicht es der Organisation zusätzlich, ausgebildetes Schulungspersonal zu akquirieren, auch wenn dafür monetäre Leistungen zu erbringen sind.

Wir freuen uns auf gute Zusammenarbeit mit Anne und der NGO Adria und hoffen dass wir damit viel erreichen können.

Präventionsarbeit der Aidshilfe Heildelberg in Kooperation mit Feecup

Zur sexuellen Gesundheit gehört auch eine gesunde Menstruationshygiene

Die Aidshilfe Heidelberg hat uns  um eine Kooperation für ihr Präventionsprogramm gebeten. Wir sind dem sehr gerne nachgekommen, denn das Thema Aufklärung und Prävention liegt uns sehr am Herzen.

Die AIDS-Hilfe Heidelberg ev. ist seit 1986 eine Interessenvertretung für Menschen mit HIV und AIDS. Ihr Hauptanliegen ist die Beratung und Betreuung von Betroffenen und ihren Bezugspersonen. Außerdem leistet sie einen wichtigen Beitrag in der Prävention, indem sie alle Menschen über verschiedenste Themen rund um die sexuelle Gesundheit informiert.

Zur sexuellen Gesundheit gehört auch eine gesunde Menstruationshygiene. Denn beispielsweise trockene Schleimhäute wie sie unter anderem durch Tampons entstehen können, begünstigen Vaginale Infektionen aller art.

Leider können sich viele Frauen keine alternative Menstruationshygiene leisten. Langfristig gesehen hilft eine Menstruationstasse den Frauen nicht nur bei ihrer Gesundheit, sondern auch damit Geld zu sparen. Denn sie ist viele Jahre wiederverwendbar und spart so den monatlichen Kauf von Binden und Tampons.

Im Rahmen des Präventionsprogrammes gibt die Aidshilfe Heidelberg in Kooperation mit FEE, Migrantinnen mit geringem Budget die Möglichkeit, ihre Gesundheit Best Möglich aufrecht zu erhalten. Es wird über alternative Menstruationshygiene aufgeklärt und über eine Spende kostenlos feecup Menstruationstassen an betroffene verteilt. Weil wir ein bisschen Bedenken hatten, dass die sprachliche Barriere evtl. dazu führen könnte, dass die Frauen nicht verstehen wie man die Cups anwenden kann, wurden von der Aidshilfe Heidelberg sogar extra Inforamtionsbrochuren in unterschiedlichen Sprachen gedruckt um die Migrantinnen ausreichend zu informieren.

Vielen Dank für so viel Einsatz!

FEE Hilfsprojekt in Tanzania

Menstruationstassen statt Stoffreste und Taschentücher

Im Rahmen eines Hilfprojektes werden jungen Mädchen und Frauen über Alternative Menstruationshygiene und das Tabuthema Menstruation aufgeklärt.

Viele Frauen und Mädchen kennen sich leider kaum mit dem Thema Menstruation oder Hygiene aus. Schon am Flughafen wurden die Menstruationstassen minutenlang angeguckt bevor die Mitarbeiter verstanden hatten was das ist und sie letztendlich als “taxfree” in Arusha angekommen sind.

Mithilfe einer “Health and Women Empowerment Class” wird zusammen mit den Lehrern und anderen Freiwilligen ein Bewusstsein für den eigenen Körper geschaffen und alle weiblichen und männlichen Schüler über Hygiene und Menstruation aufgeklärt.
Die Menstruationstassen sind ein großer Schritt und können viel im Leben der Mädchen verändern.
Viele kommen hier während ihrer Periode gar nicht in die Schule.
Das Beeinflusst ihr Selbstwertgefühl aber auch ihre Bildung.

Nachdem den Schülerinnen von Kyosei das erste Mal von “Menstruationstassen” berichtet wurde, waren viele eingeschüchtert. Bis auf zwei Schülerinnen hatte das noch niemand vorher gesehen.

Also wurde probierte etwas persönlicher im Stuhlkreis und ohne Tafelanschriebe alle Sorgen und Fragen zu beantworten. Mit der Zeit wurden manche mutiger und erkannten was für eine gute Möglichkeit die Tassen, im Gegensatz zu Stoffresten oder Taschentücher sind. Am Anfang wollten nicht so recht glauben, aber als die ersten es ausprobiert hatten und davon schwärmten wurden die anderen auch überzeugt.

 

 

 

 

Nun wussten also alle über die Anwendung und die Vorteile Bescheid, aber trotzdem war das Thema Menstruation immer noch ein großes Tabu. In einem Workshop mit Mädels und Jungs wurde probiert über das Thema “Periode” im Allgemeinen aufzuklären. Das Ziel war es das Tabu und das Gefühl, dass Menstruation etwas unsauberes und Beschämendes war, aus den Köpfen zu streichen.
Die Mehrheit der Schüler ist sehr dankbar über die Aufklärung und die Spende und benutzen die Feecup Menstruationstassen auch im Alltag. In Zukunft werden sie hoffentlich noch offener damit umgehen.