Was ist PMS?

PMS – Die Tage vor den Tagen

Das sogenannte PMS (Prämenstruelles Syndrom)  betrifft drei von vier Frauen im Gebärfähigen Alter.

Die Beschwerden beginnen 10 bis 14 Tage vor der Periode und enden zwischen dem 1 und 4 Zyklustag.
Meist betrifft es Frauen zwischen 20 und 50 Jahren. Gekennzeichnet ist das PMS dadurch, dass unterschiedliche körperliche und ssychische Beschwerden, regelmäßig wiederkehrend zwischen dem Eisprung und der Menstruation auftreten.

Symptome:
Symptome können Sowohl Psychisch als auch Körperlich sein.

Körperliche Symptome:

  • Gespannte, schmerzhafte Brüste
  • Durchfall oder Verstopfung
  • Rückenschmerzen
  • Krämpfe im Unterleib
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Wassereinlagerungen im Gewebe

Psychische Symptome:

  • Weinerlichkeit
  • Gereiztheit
  • Unruhe
  • Ängstlichkeit bis hin zu Panikattacken
  • Antriebslosigkeit bis hin zu Depression

 

Ursache:

Ursache für PMS sind meist hormonelle Störungen.
In der Regel ist ein Ungleichgewicht von Östrogen, Progesteron und Prolaktin dafür verantwortlich.

In der zweiten Zyklushälfte ist das vorherrschende Hormon das Progesteron. Dieses wird nach dem Eisprung aus dem Gelbkörper gebildet.

Bei PMS ist das Progesteron meist im Mangel und es entsteht so eine relative Östrogendominanz.

D.h von dem Östrogen ist nicht wirklich zu viel vorhanden, sondern nur in Relation zu dem niedrigen Progesteron Spiegel.

 

Ursache für ein niedriges Progesteron gibt es viele. Z.B. durch eine Gelbkörperschwäche, erhöhtes Prolaktin (z.B. durch Stress), fehlende Eisprünge wie es z.B. zu Beginn der Wechseljahre oder durch die Einnahme der Pille der Fall sein kann. Aber auch durch Stress oder Cortisolmangel kann es zu einem Mangel an Progesteron kommen.

 

Basaltemperatur messen:
Eine Gelbkörperschwäche lässt sich auch ganz gut an der Temperaturkurve ablesen.

Entweder die Temperatur bleibt in der zweiten Zyklushälfte nicht konstant oben, oder sie steigt nur sehr langsam an. Eine Temperatur die gar nicht ansteigt in der zweiten Zyklushälfte weißt auf einen fehlenden Eisprung hin und damit auch auf eine gelbkörperschwäche, bzw. einen Progesteronmangel.

 

Was kannst Du selber dagegen tun?

Nährstoffe wie B-Vitamine sind besonders wichtig für die Hormonsynthese und sollten genügend vorhanden sein.

Achte auf ausreichend Bewegung, und eine gesunde Ernährung.

Zudem solltest Du darauf achten dass Du wenig Stress (kann Prolaktin erhöhen) hast wenn Du unter PMS leidest.

 

Frauenmanteltee zur Hormonregulation:

Viele Frauen mit PMS versuchen sich mit Mönchspfeffer zu helfen. Aber nicht alle vertragen ihn gut. Viel verträglicher und mindestens genauso wirksam ist der Frauenmanteltee.

Wenn Du eine wirklich tiefgreifende Wirkung erzielen möchtest, solltest Du ihn über einige Wochen als Kur zu dir nehmen.

Frauenmanteltee trägt zur Regulierung des Gelbkörpers bei.

Teerezept bei Unruhe und Nervosität:
Johanniskraut 2 Teile
Scharfgabenkraut 2 Teile
Hopfenzapfen 1 Teil
Frauenmantelkraut 2 Teile

Pro Tasse zwei gehäufte Teelöffel der Mischung mit 150ml  kochendem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen.

 

 

Die hier angegebenen allgemeinen Tipps ersetzten keine Behandlung beim Arzt oder Heilpraktiker.