FEE spendet nach Tanzania Teil 2

Menstruationstassen statt Stoffreste und Taschentücher

Franca Roth leistet als Volunteerin in Arusha (Tanzania) großartige Arbeit. Sie klärt unermüdlich über das Tabuthema Periode und Menstruationshygiene auf.
Mit dabei unsere FEE Menstruationstassen.

 

Franca berichtet:

“Nachdem ich den Schülerinnen von Kyosei das erste Mal von “Menstruationstassen” berichtet habe, waren viele eingeschüchtert. Bis auf zwei Schülerinnen hatte das noch niemand vorher gesehen.

Also probierte ich in den nächsten Unterrichtsstunden etwas persönlicher im Stuhlkreis und ohne Tafelanschriebe alle Sorgen und Fragen zu beantworten. Mit der Zeit wurden manche mutiger und erkannten was für eine gute Möglichkeit die Tassen, im Gegensatz zu Stoffresten oder Taschentücher sind. Am Anfang wollten sie mir nicht so recht glauben, aber als die ersten es ausprobiert hatten und davon schwärmten wurden die anderen auch überzeugt.

 

 

 

 

 

 

Nun wussten also alle über die Anwendung und die Vorteile bescheid, aber trotzdem war das Thema Menstruation immer noch ein großes Tabu. In einem Workshop mit Mädels und Jungs probierte ich dann mit einer anderen Freiwilligen zusammen über das Thema “Periode” im Allgemeinen aufzuklären. Unser Ziel war es das Tabu und das Gefühl, dass Menstruation etwas unsauberes und beschämendes war, aus den Köpfen zu streichen. Dem sind wir hoffentlich einen Schritt näher gekommen.
Die Mehrheit der Schüler ist sehr dankbar über die Aufklärung und die Spende und benutzen die Feecup Menstruationstassen auch im Alltag. In Zukunft werden sie hoffentlich noch offener damit umgehen. Zur Hilfe habe ich sowohl in Englisch als auch in Swahili, der Landessprache Tanzanias, ein “Hot to use” Blatt erstellt, sodass auch die zukünftigen Schüler und alle mit geringem Englisch Verständnis, die Fee Menstruationstassen nutzen können!

Danke nochmal für die großzügige Spende!”

 

 

 

Vielen Dank liebe Franca für Deinen unermüdlichen Einsatz in Arusha!

Feecup punktet im Redaktionstest von desired im Bereich leichte Handhabung und Nachhaltigkeit

desired testet neun Menstruationstassen

Feecup war auch mit dabei und konnte punkten!

“Da für mich die Handhabung an oberster Stelle steht, haben mich Merula Cup Apple*, Intimina Ziggy Cup* und Feecup Fee2* am meisten überzeugt. Wem kompaktes Design am wichtigsten ist, würde ich zur Lily Cup One* raten, Frauen mit schwacher Beckenbodenmuskulatur oder einem größeren Vaginalgang zur Merula Cup Midnight XL*oder der Mylily Menstruationstasse*. Ist dir Nachhaltigkeit am wichtigsten, sind Mylily*oder Feecup* die beste Wahl. Wer hingegen unsicher ist, was die Größe angeht, sollte zum Fun Factory Explore Kit* greifen.” so Nina Röller.

Den ganzen Artikel findest du HIER

Was wir allerdings anders sehen, ist die Aussage, dass Frauen sich erstmal eine billige Menstruationstasse zum testen kaufen könnten. Denn das ist, wie wenn man sich einen nicht passenden Schuh kauft und dann sagt, Schuhe im allgemeinen sind schlecht.

Auch drei oder zehn Euro sind schlecht investiert wenn die Tasse nicht passt.

Besonders die billigen Cups sind häufig zu weich und halten dann nicht dicht. Da wären wir auch schon bei unserem zweiten Kritikpunkt an dem Artikel. Denn besonders Anfängerinnen kommen mit einer zu weichen Tasse nur schwer klar. Weiche Cups entfalten sich schwerer, werden von einer guten Beckenbodenmuskulatur zusammen gedrückt und sind dann undicht. Das lässt den Frustfaktor steigen.

Bei Menstruationstassen gilt: Sie muss passen, genau wie ein Schuh!

In der Facebookgruppe “Menstruationstasse” bekommt ihr eine tolle Größenberatung! Wenn ihr lieber Privat beraten werden wollt, könnte ihr an Marina von Ladyways.de schreiben oder einfach eine Email an info@feecup.de wir Beraten Euch gerne!

FEE spendet nach Tanzania Teil 1

Hilfsprojekt in Tansania – Bericht von Franka Roth

 

Ganz im Sinne von Hakuna Matata haben wir Heute einen super lieben Bericht von Franka Roth bekommen.

Franka ist für ein paar Monate in Tansania in einem Hilfsprojekt. Während ihres Aufenthaltes dort klärt sie die Mädchen dort über alternative Menstruationshygiene/Menstruationstassen auf und unterstütz sie mit Rat und Tat.

“Liebes FeeCup Team,

im Namen von Kyosei Training Centre möchte ich mich herzlich für die Menstruationstassen und die Zusammenarbeit bedanken.

Ich bin jetzt schon seit zwei Wochen in Tansania und hatte die Chance das Land und seine Leute kennenzulernen.

Viele Frauen und Mädchen kennen sich leider kaum mit dem Thema Menstruation oder Hygiene aus. Schon am Flughafen wurden die Menstruationstassen minutenlang angeguckt bevor die Mitarbeiter verstanden hatten was das ist und sie letztendlich als “taxfree” in Arusha angekommen sind.

Mithilfe einer “Health and Women Empowerment Class” wollen wir zusammen mit den Lehrern und anderen Freiwilligen ein Bewusstsein für den eigenen Körper schaffen und alle weiblichen und männlichen Schüler über Hygiene und Menstruation aufklären.
Die Menstruationstassen sind ein großer Schritt und können viel im Leben der Mädchen verändern.
Viele kommen hier während ihrer Periode garnicht in die Schule.
Das Beeinflusst ihr Selbstwertgefühl aber auch ihre Bildung.

Danke, für die Spenden die hier viel verändern können! Ihr seid ein großartiges Unternehmen und ich wünsche Euch weiterhin viel Erfolg!
Vielen Vielen Dank und Grüße aus Arusha, Tansania
Franca Roth”.

 

 

Vielen Dank liebe Franka für deine tolle Arbeit in Tansania! Wir freuen uns sehr dass wir mit unserer Feecup Menstruationstasse einen kleinen Teil dazu beitragen können, dass die Mädchen in Tansania auch während der Periode zur Schule gehen können.

 

#Sommer – Scheideninfekte

Scheideninfektionen ade!

Menstruationstassen sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch gut um Scheideninfektionen vorzubeugen.

Juckreiz, Ausfluss und brennen in der Scheide – viele Frauen leiden immer wieder unter Scheideninfektionen, besonders im Sommer und nach der Periode.

Woher kommen die lästigen Infektionen?

Die meisten Frauen denken, sie sie haben sich diese Infekte am Schwimmbecken oder auf einer öffentlichen Toilette eingefangen.  In vielen Fällen ist das jedoch gar nicht der Fall. Umweltfaktoren wie Tampons, moderne Verhütung und chlorhaltiges Wasser sind häufig die “Übeltäter”.

Die Vaginale Standortflora spielt eine große Rolle, wenn es um das Thema Infektionen geht.
Je besser die Vaginale Flora ist, umso weniger können sich „schlechte“ Bakterien und Pilze ausbreiten.

  • Trockene Schleimhäute durch Tampons und die Pille, bereiten den Weg für Scheideninfektionen:
    Tampons:
    Die „Guten“ Bakterien (Milchsäurebakterien) der Scheide brauchen Feuchtigkeit um sich zu vermehren.
    Besonders die Verwendung von Tampons, kann die Schleimhäute auf Dauer Austrocken und zu kleinen Verletzungen am Epithel führen.
    Die „schlechten“ Keime können überhand nehmen, weil die zu wenigen guten Milchsäurebakterien sie nicht in Schach halten können.
    Moderne Verhütung:
    Nicht nur Tampons und Binden führen zu trockenen Schleimhäuten. Auch Moderne Verhütungsmittel wie niedrig dosierte Pillen mit antiandrogener Wirkung, können dazu führen, dass die Schleimhäute trocken sind.

 

  • Chlorhaltiges Wasser:
    Häufig treten Infektionen auch nach dem Baden in chlorhaltigem Wasser auf. Landläufig meint man, man hat sich einen Pilz eingefangen, weil man vielleicht auf einer öffentlichen Toilette war oder am Beckenrand gesessen ist. Meist liegt es aber ehr daran, dass sich das Tampon von unten mit gechlortem Wasser vollsaugt. Chlor wird in den Becken dazu verwendet Bakterien abzutöten. Gleiches passiert auch in der Scheide!
    Übrigens, auch Tampons sind häufig Chlor gebleicht.

 

 

Was kannst Du für Deine Scheidenflora tun?

  • Darmflora:
    Die Scheidenflora hänge auch mit einer guten Darmflora zusammen.
    Während der Geburt bekommen wir die Bakterien aus der Scheide der Mutter mit und bilden nach und nach unser Mikrobiom im Darm aus.
    In der Pubertät wandern die Bifido- und Lactobacillen dann unter Einfluss von Östrogen vom Anus zur Scheide und bilden dort einen Biofilm.
    Je besser die Darmflora, umso besser auch die Flora in der Scheide!
    Denn Milchsäurebakterien bilden Stoffe (Baktericine), die andere (schlechte) Bakterien abtöten.

 

  • Auf Tampons und Binden verzichten:
    Milchsäurebakterien brauchen feuchte Schleimhäute. Das heißt, du verzichtest am Besten auf alles, was die Schleimhäute austrocknen kann wie z.B. Tampons.
    Zudem saugt sich das Tampon beim Baden von unten mit Chlorwasser voll, was sich negativ auf die Scheidenflora auswirken kann.

 

  • Menstruationstassen verwenden:
    Menstruationstassen fangen das Blut lediglich auf, ohne die Schleimhäute auszutrocknen und saugen sich nicht von unten mit Wasser voll, ganz im Gegenteil, sie schützen die Scheide vor eindringendem Wasser.
    Aber auch hier gilt, eine gute Reinigung beugt Infektionen vor.
    Menstruationstassen sollten vor allem Mechanisch gut gereinigt werden. Während der Periode achte bitte darauf, dass keine Schleim- und Blutreste mehr an den Wänden und den Löchern der Tasse hängen. Also die Tasse einmal gründlich mit kaltem Wasser reinigen bevor Du sie wiedereinsetzt. Die Löcher ggf. mit einer Interdentalbürste reinigen.
    Im  Anschluss an deine Periode reicht es, wenn du die Tasse einmal mit kochendem Wasser übergießt.

 

  • Nasse Bikinis immer gleich wechseln, wenn du wieder aus dem Wasser bist.
  • Unterwäsche aus Baumwolle tragen
  • Hormonfrei Verhüten

Solltest du unter Juckreiz, Ausfluss, Brennen und ggf. fischigem Geruch in der Scheide leiden, suche bitte deine Gynäkologin auf. Es kann sich neben Infektionen auch um Kontaktallergien oder ähnlichem handeln. Es sollte auf jeden Fall abgeklärt und behandelt werden.

 

Kostenloser Infoabend bei Tante Lose

Hier erfährst du alles was du schon immer über die bunten Becher wissen wolltest!

  • was für Vorteile haben Menstruationstassen gegenüber herkömmlicher Menstruationshygiene?
  • warum verschiedene Größen?
  • wofür die verschiedenen Härtegrade?
  • was gibt es für Unterschiede im Material?
  • wie funktioniert das eigentlich alles?
  • Unterschiedliche Modelle zum Anschauen
  • Tipps und Tricks rund um die Handhabung, auch für Frauen die schon Erfahrungen mit den Cups haben – Doofe Fragen gibt es nicht! Immer her damit!

Ich freue mich auf euer kommen und einen interessanten und schönen Austausch mit euch!

Wann: 22.05.2019
Wo: Tante Lose, Paradiesstraße 9, 88239 Wangen

Eisenmangel Ade!

Melasse – altes Heilmittel oder “Abfallprodukt” aus der Zuckerindustrie?

Der dunkle Sirup entsteht bei der Herstellung von Zucker aus Zuckerrohr. Alle Mineralstoffe und Vitamine, die aus dem Zucker heraus gewaschen werden, finden sich in der Melasse wieder. Melasse ist reich an  Eisen, Kalium, Kalzium und Magnesium.

Früher ein viel verwendetes Hausmittel, welches bis ins 18 Jahrhundert nur von Apothekern als Arznei verkauft werden durfte.
Nach dem Zentrifugieren und Auskochen des Zuckerrohres, bleibt die Melasse übrig, die kaum noch Zuckerkristalle und dafür umso mehr Vitamine und Mineralstoffe enthält.

Anders als Zucker ist Melasse nicht säuernd sondern leicht Basisch.

Durch die enthaltenen B Vitamine wird nicht nur die Sehkraft gestärkt, auch Hauterkrankungen und Nervenprobleme werden positiv beeinflusst. Der hohen Eisengehalt wirkt Anämie entgegen.

Besonders Frauen mit starker Regelblutung beugen durch die Einnahme von Melasse während der Regel einer Blutarmut vor.

Inhaltstoffe:

Nährwerte pro 100 g:

  • Kalorien 290
  • Kohlehydrate 74,72 g
  • Natrium 37 mg
  • Kalium 1.464 mg
  • Kalzium 205 mg
  • Eisen 4,72 mg
  • Phosphor 31 mg
  • Magnesium 242 mg
  • Vitamin B6 0,67 mg

Wirkung nach TCM

Wie alle Nahrungsmittel in der trad. chinesischen Medizin (TCM), kann man auch die Melasse nach ihren thermischen Eigenschaften,
ihrer Wirkung auf die Funktionskreise und ihren Geschmack einteilen.

Temperatur: warm,
Geschmack: süß, bitter
Funktionskreis: Leber, Milz, Niere, Herz, Lunge

Wirkung nach TCM:

  • Qi aufbauend
  • Qi regulierend und bewegend
  • Leber Blut bildend
  • Yin tonisierend

Demnach kann man sie therapeutisch unter Anderem nutzen bei Milz Qi Mangel Symptomen wie z.B. Müdigkeit, Erschöpfung, Krampfadern, Hämorrhoiden. Lungen Qi Mangel Symptomen wie z.B. Infektanfälligkeit, Kurzatmigkeit, Asthma, Blut und Yin Mangel Symptomen wie z.B.  Eisenmangel, brüchige Haare und Nägel, Schlafstörungen aufgrund von Blutmangel, Schwangerschaft, starker und langer Menstruationsblutung, trockenem Husten, Gewichtsverlust, Arthrose, Osteoporose, Klimakterium, Anspannung und Depression.

Der süße Geschmack wirkt stärkend auf die Mitte (Milz und Magen), baut Säfte auf, stärkt und harmonisiert den Organismus und löst Spannungen (dies gilt nicht für industriell hergestellte Süßspeisen wie Süßigkeiten, Süßgetränke etc.).

Besonders Menschen mit starken Süßgelüsten (häufig ein Zeichen für Milz-Qi Mangel) sollten einmal versuchen anstatt Süßigkeiten eine Tasse mit heißem Wasser und Melasse zu trinken.
In der Regel lassen Süßgelüste dann schnell nach.

Anwendung:

3x tgl. einen Teelöffel auf eine Tasse heißes Wasser.

Kurkuma bei Regelbeschwerden

„Zauberknolle“ oder „Gewürz des Lebens“

Der gelben Knolle aus dem Osten werden zahlreiche Heilwirkungen nachgesagt. Als Pulver, Tee, oder in Pflanzenmilch eingenommen ist sie nicht nur Heilmittel sondern auch besonders Lecker.

Ich persönlich habe die gelbe „Zauberknolle“ während meiner Ausbildung zur traditionellen chinesischen Medizin kennen und lieben gelernt.

Kurkuma wirkt als Adaptogen, d.h. sie wirkt regulierend auf den Körper und bringt viele Dinge wieder ins Gleichgewicht.

Wirkung von Curcumin westlich:

  • reduziert Entzündungen in Magen, Darm und Gelenken
  • zerstört entartete Zellen.
  • regt den Gallenfluss an und reduziert erhöhte Blutfettwerte
  • schmerzlindernd bei Kopfschmerzen, verbessert die Durchblutung
  • leitet Schwermetalle aus dem Körper aus
  • wirkt positiv auch auf die Psyche.

 

Wirkung nach TCM

Yu Jin / Kurkumawurzel:
Blut regulierend
Temperatur: Kalt
Geschmack: Scharf, bitter
Organbezug: Herz, Lunge, Leber
Kontraindikation: Schwangerschaft
Dosierung: 3-6gr

Bewegt Blut und löst Blockaden, bewegt Leber Qi (Schmerzen durch Traumen, Gynäkologische Schmerzen, PMS, Schmerzen unter dem Rippenbogen, Reizbarkeit, Endometriose)
Kühlt Hitze, kühlt Blut (Unruhe, Blutungen, Angst, Manie, Schuppenflechte mit Juckreiz)
Leitet feuchte Hitze aus (z.B. Gelbsucht)

 

Wie funktioniert  Kurkuma im Bezug auf Menstruationsschmerzen?

Durch die Hemmung der Prostaglandinsynthese bewirkt Kurkuma, dass die Gebärmutter nicht so stark kontrahiert. Prostaglandine sind Gewebseiweiße, die Uteruskontraktionen stimulieren und zu Schmerzen und Entzündungen beitragen. Das erklärt die Fähigkeit von Kurkuma, Menstruationsbeschwerden eine positiv zu beeinflussen. Und wenn man sich die Wirkung nach TCM anschaut ist es mehr als logisch, denn eine schmerzhafte Menstruation wird nach der Auffassung der TCM unter Anderem durch Qi und oder Blut Stagnation verursacht. Kurkuma bewegt sowohl Qi als auch Blut und löst damit die durch die Stagnation verursachten Schmerzen.

Hier mein ganz persönliches Kurkuma-Rezept gegen Regelschmerzen:

350ml Kokos-Reismilch
1 frische Kurkumawurzel
1 kleines Stück frische Ingwerwurzel
1/8 TL Kardamom
¼ TL Zimt
6 Pfefferkörner
1 TL Kokosfett

1 TL Honig

Kurkumawurzel und Ingwerwurzel in die Milch reiben, Gewürze zugeben und im Mixer mixen. Die Milch mit dem Kokosfett erwärmen und am Schluss nach Belieben mit Honig süßen.

Ihr könnt natürlich mit der Dosierung der einzelnen Gewürze etwas spielen. Wenn ihr viel friert und auch im Sommer immer kalte Hände und Füße habt dürft ihr gerne etwas mehr Zimt, Pfeffer und Ingwer verwenden. Wenn ihr eher zu Hitze neigt solltet ihr mit diesen drei Gewürzen eher etwas sparsam sein.

Tipp:
Curcumin ist nicht gut Wasserlöslich, das Erhitzen in Kokosfett erhöht die Bioverfügbarkeit.
Auch schwarzer Pfeffer (Piperin) erhöht die Bioverfügbarkeit von Curcumin erheblich.

Wenn ihr zu Hitze neigt solltet ihr mit Zimt, Ingwer und Pfeffer eher sparsam sein. Besonders im Sommer den Ingwer evtl. ganz weglassen. Ingwer, Zimt und Pfeffer wirken von der Thermik her warm/heiß und sind daher bei allen Hitze-Symtomen ungeeignet bzw zu reduzieren.

Kleb deinen Schmerz einfach weg!

Kinesiotape – bunte Bänder gegen Regelschmerzen

Kinseio Tapes sind bunte, elastische Bänder mit denen man die Selbstheilungskräfte des eigenen Körpers unterstützen kann. Sie wurden von dem japanischen Chiropraktiker und Kinsiologen Kenzo Kase entwickelt, der damit schmerzhafte Gelenke und Muskeln behandelte.

Das Schöne an der Wirkung der Bunten Tapes ist, dass sie ganz ohne Medikamente, Schmerzen lindern.

Das Tape besteht aus einem Baumwollstoff, der in der Länge dehnbar, ist und einem Acrylkleber zum fixieren. Es ist voll Elastisch und ermöglicht dass man sich uneingeschränkt bewegen kann.

Wirkung:
Das an der Haut fixierte Tape bewirkt, dass sich die Haut an betroffener Stelle, gegen das darunter liegende Gewebe verschiebt und dadurch ein ständiger Reiz auf verschiedene Rezeptoren ausgeübt wird.
Berührungsrezeptoren, Schmerzrezeptoren, Temperaturrezeptoren werden angeregt. Vereinfacht ausgedrückt findet durch den Reiz der Rezeptoren, eine Signalübertragung an das zentrale Nervensystem statt die eine Schmerzlinderung auslöst und die Muskelspannung reguliert. Außerdem wirkt es durchblutungsfördernd und regt den Lymphfluss an.

Und so geht’s:
Zum Kleben der Bänder sollte Deine Haut  an den betroffenen Stellen, fettfrei und trocken sein.
Du brauchst drei Streifen Kinesiotape. 1x ca.10 cm und 2x ca, 15cm

Runde die Streifen, mit einer Schere, an den Ecken ab (dass sie nicht so schnell ausfransen).
Einen langen und einen kurzen Streifen brauchst Du für den Unterbauch und einen langen für den unteren Rücken.

Anlage am Bauch (Ligamenttechnik – ventral – Bindegewebszone über der Gebärmutter)

Zuerst klebst du einen Streifen, etwas unterhalb des Bauchnabels, quer über den Bauch. Hierzu reißt du die Trägerfolie des Tapes in der Mitte auseinander, und klebt das Band unter Zug von der Mitte aus über den Bauch. Die Enden streichst Du dann ohne Zug einfach fest.

Kinesiotape_Trägerfolie-1-600

Das gleiche wiederholst Du mit dem Zweiten, kürzeren Streifen. Diesen klebst du auch unter leichtem Zug längs direkt über dem Schambein (Symphyse) bis zum Bauchnabel.

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Anlage am Rücken (dorsal – Bindegewebszone S1)

Das Dritte Band ist für den unteren Rücken. Etwa auf Höhe der Kreuzdarmbeingelenke wird es quer zum Rücken, unter Zug von der Mitte nach außen geklebt. Die Enden wieder ohne Zug feststreichen.

 

Am besten klebt es wenn der Kleber etwas erwärmt wird. Hierzu einfach nach dem Aufkleben noch ein paarmal darüber reiben, bis es richtig warm ist.

Das Tape hebt für ca. 5-7 Tage auf der Haut.

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